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Linden HAZ-Leser besuchen die Bulli-Werkstatt
Hannover Aus den Stadtteilen Linden HAZ-Leser besuchen die Bulli-Werkstatt
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02:15 10.03.2017
Alt und schön: HAZ-Leser riskieren einen Blick. Quelle: Tim Schaarschmidt
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Hannover

Die Reifen sind platt, der Lack ab, an der Karosserie lassen sich die Pegelstände diverser Hochwasser ablesen. Und doch ist das Fahrzeug für die Bulli-Liebhaber ein Schmuckstück. „Wir nennen den Wagen Hubert vom Bodensee, er trägt die Fahrgestellnummer 8605, und wir sind sehr froh, ihn in unserer Sammlung zu haben“, erklärte Bulli-Experte Gerolf Thienel den Gästen am Montagabend bei einer exklusiven Führung. Etwa 40 HAZ-Leser gingen mit Thienel und seiner Kollegin Regina Garcia auf Zeitreise durch die Automobilgeschichte, fast Tausend Leser hatten sich beworben.

In der Bulli-Werkstatt in Limmer stehen Transporter fast aller Generationen. Die Leser zählten die 23 Fenster des legendären Samba-Bus nach, betrachteten einen T2 aus Brasilien, der über einen Hybridmotor verfügt, und staunten über einen T3 aus dem Forstbetrieb mit einem Kilometerstand von 834 000. Auch Bullis aus der Talkshow „Inas Nacht“ oder der T1 des NDR 1-Comedy-Klempners Schüsselschorse fanden sich unter den Modellen. Mitten zwischen den Bullis parkte ein Porsche Panamera. „Zwischen 2009 und 2016 wurden 164 000 Karosserien für Porsche in Hannover gefertigt“, erklärte Garcia. Darum gehöre - nicht ohne Stolz - auch ein Porsche zur hannoverschen Sammlung.

Ansonsten ging es am Montag in der Werkstatt eher gemächlich zu. „Der Bulli trägt in der Regel eher zur Entschleunigung bei“, erzählte Thienel. „Wir sind mal mit offenem Frontfenster mit einem T1 gefahren. Trotz eines Maximums an Frischluft wurde es ab 30 Stundenkilometer ungemütlich. Und trotzdem bleibt es ein unfassbar sympathisches Auto.“ Die Leser stimmten begeistert zu.

Jan Sedelies

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