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Ihme-Zentrum wird definitiv kein Denkmal

Landesamt für Denkmalpflege Ihme-Zentrum wird definitiv kein Denkmal

Das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege hat sich festgelegt: Hannovers Ihme-Zentrum wird definitiv nicht zum Baudenkmal erhoben. Damit zieht die Behörde einen Schlussstrich unter eine Diskussion, die von der Grünen-Ratsfrau Elisabeth Clausen-Muradian bei einer Podiumsdebatte im Juni angeschoben worden war.

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Das Ihme-Zentrum im Sommer.

Quelle: Surrey

Hannover. Das Großgebäude am Ihmeufer sei in seiner Entstehungszeit in den Siebzigern „Teil eines komplexen Architekturzusammenhangs in einem städtebaulich sehr fragilen Zusammenhang“ gewesen, sagt Rocco Curtis von der Abteilung für Bau- und Kunstdenkmalpflege. Dieser Gesamtzusammenhang sei durch die Herausnahme quasi des gesamten Geschäftsbereichs zerstört. Auch seien im Inneren durch die Umgestaltung der Passage und Verkehrswege bereits zu viele Eingriffe vorgenommen worden. „Natürlich ist es möglich, Teilbereiche des Ihme-Zentrums zu erhalten, aber den Status als Kulturdenkmal erreicht das Gebäude nicht mehr“, sagt Curtis. In den nächsten Jahren sei die Immobilie ohnehin weniger ein Projekt für die Bau- und Kunstdenkmalpflege als für Stadtplaner. Große Teile des Ihme-Zentrums waren zu Jahresbeginn bei einer Zwangsversteigerung von der Berliner Investorengruppe Intown Invest übernommen worden

Quadratisch, unpraktisch, hässlich: Unser Fotograf Philipp von Ditfurth hat die Bausünde Ihme-Zentrum aus verschiedenen Blickwinkel für HAZ.de fotografiert.

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Entwurf der Verwalter

Das Ihme-Zentrum soll eine neue Fassade bekommen – zumindest auf der Gebäudeseite entlang der Blumenauer Straße. Damit will der Immobilienverwalter die Attraktivität der bekannten Bauruine für Einzelhändler erhöhen. Die Wohnungseigentümer nehmen die Fassadenpläne mit verhaltenem Optimismus auf.

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Das Ihme-Zentrum hat viele Facetten, hinter seiner grauen Kulisse verbergen sich Geschichten aus vergangener Kinderzeit, Heimatliebe und Zukunftsträumen. In unserer multimedialen Reportage nehmen wir Sie mit zu einem interaktiven Besuch vor Ort. So haben Sie das Ihme-Zentrum noch nie gesehen – versprochen.

Linden in Zahlen
  • Stadtbezirk : Linden-Limmer, 10. Stadtbezirk in Hannover
  • Stadtteile: Linden-Mitte, Linden-Nord, Linden-Süd und Limmer
  • Einwohner: Im Stadtbezirk ca. 43.164 Einwohner
  • Einwohner je Stadtteil: Linden-Mitte (11.843 Einwohner), Linden-Nord (16.080 Einwohner), Linden-Süd (9.326 Einwohner)
  • Bevölkerungsdichte : 5.277 Einwohner je km²
  • Postleitzahl : 30449, 30451, 30453
  • Geschichte: Das Dorf Linden entstand im 11. Jahrhundert und wuchs im 19. Jahrhundert zur Industriestadt, die 1920 nach Hannover eingemeindet wurde.
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