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Linden Großer Andrang bei Kesselhaus-Besichtigung
Hannover Aus den Stadtteilen Linden Großer Andrang bei Kesselhaus-Besichtigung
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15:49 15.09.2016
Von Saskia Döhner
Erstmals zu besichtigen: Das Kesselhaus auf dem Faust-Gelände. Quelle: Frank Wilde
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Hannover

Es sei wichtig, so etwas zu erhalten, damit die Vergangenheit nicht einfach verloren gehe. Das hat die Faust-Stiftung getan: Sie hat das rote Backsteingebäude mit dem hohen Schornstein dank Zuschüssen von Bund und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz vom Bauschutt befreit. Dach und Fassade wurden ausgebessert und Elektrik installiert.

Hunderte Besucher nutzen den Tag, um einen Blick ins Innere zu werfen. „Ich wollte einfach sehen, wie das aussieht“, sagt Dany Schimmelpfennig, die selbst im Stadtteil wohnt. Drei Jahre lang haben sich ein Dutzend Ehrenamtliche dafür eingesetzt, dass das Kesselhaus der alten Bettfedernfabrik wieder erlebbar ist. Einer von ihnen erläutert einer Besucherin gerade, dass die Kohle für das Kesselhaus in Loren durch Linden transportiert wurde. Und dann erzählt er von seiner eigenen Geschichte mit dem Kesselhaus: „Einmal habe ich auf dem Turm eine rote Fahne gehisst, die blieb dort richtig lange hängen.“ Besucher Bernd Keubler interessiert vor allem die technische Seite des Monuments: „Ich war früher Ingenieur, ich will genau wissen, wie alles funktioniert.“

Saskia Döhner

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