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Voll, voller, Limmerstraßenfest

Linden Voll, voller, Limmerstraßenfest

Viel Livemusik, noch mehr Besucher als im Vorjahr und gleich nebenan das Schützenfest: In Linden ging es Sonnabend gewohnt hoch her auf dem Limmerstraßenfest. Mit acht Bühnen entlang der 700 Meter langen, pickepackevollen, Flaniermeile setzte die Werbegemeinschaft „Aktion Limmerstraße“ dieses Mal voll auf Livemusik und Kultur.

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Voll, voller, Limmerstraßenfest.

Quelle: Moers

Hannover. Die Rockclubs Béi Chéz Heinz, die Faust, der Frosch, das Elisen-Eck und die Fährmannsfest-Veranstalter ließen Bands und Musiker auf ihren Bühnen aufspielen. Bei Jacqueline, vor dem Restaurant Fischers und dem Café Bohne bewegten DJ´s ihr Publikum mit angesagten Elektro-Beats. Zwischen dem trashig-kultigen „Schnauzbart-Karaoke“ auf der Chéz-Heinz-Bühne und dem bodenständigen Männerrock der Frosch-Stage kam Musikfestival-Atmosphäre auf. Nicht zuletzt, weil sich der Spaziergang durch die enge Menschenmenge eben ein wenig so anfühlte wie der Aufenthalt auf einem ausverkauften Festival. „Das Glas ist voll, darüber hinaus gibt es keinen Superlativ“, zeigte sich Peter Holik von der ausrichtenden Eventagentur „Linden Outdoor“ hochzufrieden mit dem Fest.

Viel Livemusik, noch mehr Besucher als im Vorjahr und gleich nebenan das Schützenfest: In Linden ging es gewohnt hoch her auf dem Limmerstraßenfest. 

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Auch hinter den Kulissen läuft es laut Veranstalter besser als in einigen Vorjahren. Weil zu wenige Händler die „Aktion Limmerstraße“ bei der Organisation unterstützten, war das Fest 2012 sogar ausgefallen. In dieser Hinsicht gab es nun scheinbar eine Trendwende. „Die höhere Beteiligung der anliegenden Geschäfte mit eigenen Angeboten und die Kulturaktivisten der Lindener Clubs führen zu einem müheloseren Eventmanagement“, so Holik, dessen Agentur das Fest im Auftrag der Werbegemeinschaft durchführt. Das Prinzip der gegenseitigen Hilfe unter den Beteiligten sei stärker geworden, erklärt er. Für eine weitere willkommene Entlastung sorgten sicher auch die Gleisbauarbeiten zwischen Glocksee und Küchengarten. Für die Dauer des Fests richtete die Üstra dort auf eigene Kosten einen Ersatzverkehr ein. Normalerweise müssen die Festausrichter das bahnverkehrfreie Wochenende aus der eigenen Kasse zahlen.

Am Küchengarten ging es ebenfalls hoch her beim 48. Lindener Schützenfest. Der kultverdächtige Alleinunterhalter DJ Wolfgang sorgte im Festzelt mit seinem „One Man Happy Sound“ für ausgelassene Stimmung bis zum Kehraus.

Königsketten und Ehrennadeln: Was wäre ein richtiges Schützenfest ohne seine Könige und Würdenträger? Die Interessengemeinschaft der vier Lindener Schützenvereine zeichnete am Freitag ihre besten Schützen aus. Die Lindener Schützenkönigin und Könige 2016 sind: Ingeborg Bodenstedt, DSC Linden. Hans-Joachim Tappe, SG Linden 04 und Jugendkönig Marius Nagel, SG Linden 04. Ehrennadeln für besondere Verdienste um das Schützenwesen erhielten Volker Herz, BS Linden 06 (Ehrennadel in Gold), Winfried Vietz, BS Linden 06 und Wolfgang Engel, Alt-Linden (Ehrennadel in Silber), Marianne Christ, SG Heimat (Ehrennadel in Bronze).

Volkslauf ist gut besucht

Mit 225 Teilnehmern war der Limmer-Volkslauf am Sonnabendmorgen besser besucht als im Vorjahr. „Das zeigt uns, dass wir mit der Strecke alles richtig machen“, zog Michael Müller vom ausrichtenden TSV Limmer positive Bilanz.

DIE SIEGER:
10 KM
Männer: Jürgen Rodenbech,
Tus Wunstorf, 36,32
Frauen: Gwendolyn Mewes,
Dets Race Team, 40,26
6,8 KM
Männer: Emanuel Schoppe,
Hannover Athletics, 22,00
Frauen: Bianca Endruweit,
Guts-Muts-Rennsteiglaufverein,
35,26
6,8 KM Walking
Frauen: Monika Montag,
Lifeline Freizeithof List, 48,35
Männer: Stephan Linde,
SV Harste, 48,47

Von Mario Moers

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Linden in Zahlen
  • Stadtbezirk : Linden-Limmer, 10. Stadtbezirk in Hannover
  • Stadtteile: Linden-Mitte, Linden-Nord, Linden-Süd und Limmer
  • Einwohner: Im Stadtbezirk ca. 43.164 Einwohner
  • Einwohner je Stadtteil: Linden-Mitte (11.843 Einwohner), Linden-Nord (16.080 Einwohner), Linden-Süd (9.326 Einwohner)
  • Bevölkerungsdichte : 5.277 Einwohner je km²
  • Postleitzahl : 30449, 30451, 30453
  • Geschichte: Das Dorf Linden entstand im 11. Jahrhundert und wuchs im 19. Jahrhundert zur Industriestadt, die 1920 nach Hannover eingemeindet wurde.
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