Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Linden Dieses Gastro-Konzept ist einzigartig in Hannover
Hannover Aus den Stadtteilen Linden Dieses Gastro-Konzept ist einzigartig in Hannover
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:28 12.02.2016
Von Juliane Kaune
Dicht dran: Antonio Pagano-Scorcio, der Schwager von Kadir Elveren, betreibt die Weinbar in Sichtweite der Pizzeria. Quelle: Kutter
Anzeige
Linden-Nord

Genau gegenüber der Pizzeria Francesca & Fratelli in der Limmerstraße 46 hat jetzt im Haus Nummer 47 unter dem gleichen Namen eine Weinbar aufgemacht. Und alle Pizzafans sind ausdrücklich eingeladen, ihre Mahlzeit dorthin mitzubringen. Denn beide Läden haben einen Inhaber: Kadir Elveren, rühriger Gastronom aus Linden.

Preise: Zwischen 9 und 15 Euro kostet die Weinflasche, 3,50 bis 5 Euro ein 0,2-Liter-Glas.

Besonderheiten: Bestellt wird an der Bar.

Adresse: Limmerstraße 47, 30451 Hannover.

Seit einem guten Jahr gibt es die Pizzeria, und seitdem stand fest: Eigentlich ist sie zu klein. Darum hatte Elveren schon lange ein Auge auf die Räume der ehemaligen Hörbar gegenüber geworfen. Als die dichtmachte, griff er zu. „Wir machen praktisch aus zwei Läden einen, nur die Straße ist dazwischen“, sagt er. Denn zu einer Pizza gehört auch ein Glas Wein. Das gibt es in der neuen Bar, die in einer Kombination aus Vintage-Stil und poppig-buntem Mobiliar eingerichtet ist. Nicht nur gut, auch günstig sei der Wein, verspricht Elveren. „Wir bieten etwa 40 hochwertige italienische Weiß- und Rotweine zu fairen Preisen an.“ 9 bis 15 Euro kostet die Flasche, 3,50 bis 5 Euro das 0,2-Liter-Glas. Auf Wunsch geht es aber auch teurer.

Die neue Weinbar in der Limmerstraße mit Betreiber Antonino Pagano-Scorcio. Quelle: Kutter

Doch immer gilt: Der Wein wird nicht am Tisch serviert – Selbstbedienung an der Theke lautet das Motto. Alle, die sich nicht so gut auskennen, können auf kleinen Kärtchen schnell nachlesen, welcher Wein woher kommt und wie er schmecken soll. „Alles ganz ungezwungen, ohne Expertentum – eben so wie in einer Weinbar in Italien“, sagt Elveren, der zugibt, dass er sich die Welt des Weines selbst noch ein wenig erobern muss. Käseplatten hat er bereits jenseits der Pizza ins Programm aufgenommen.

Die Geschäfte in der Weinbar führt sein Schwager Antonio Pagano-Scorcio. Der steht bereits mit seiner Schwester Francesca, Elverens Frau, in der nach ihr benannten Pizzeria auf der anderen Straßenseite hinter dem Tresen. Der gelernte Speditionskaufmann, der erst mit der Eröffnung der Pizzeria in die Gastronomie eingestiegen ist, freut sich auf die neue Aufgabe. „Die Limmerstraße ist ein absoluter Szenetreff, das macht richtig Spaß hier“, sagt er. Jeden Tag um 17 Uhr soll es losgehen in der Weinbar, mit open end. Und wer seine Pizza nicht unbedingt selbst von Haus Nummer 46 zu Haus Nummer 47 tragen will, der wird gern auch bedient.

Elveren wird allerdings nur ab und zu vor Ort sein. Er kümmert sich vor allem um das Mio Mio in der Deisterstraße und seine Pizzeria in der City. Auch einen Standort, den er bereits aufgegeben hatte, will er wiederbeleben: Die Burgerbar Ohnesorg am Schwarzen Bär wird zu Waldis Trinkhalle. „Das ist eine Mischung aus Späti-Kiosk und Musikbar“, erklärt er. „So was gibt es in Hannover noch nicht.“ In Kürze soll sie eröffnen. Und statt Wein wird dort vor allem ein Getränk ausgeschenkt: Bier.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die große Ladenzeile auf der Limmerstraße ist am Mittwoch zwangsversteigert worden: Die Dirk Rossmann GmbH kaufte die Immobilie, in dessen größtem Geschäftsraum derzeit ein Netto-Markt untergebracht ist. Was passiert nun mit den Geschäften im Herzen Lindens? Muss der Netto einer Rossmann-Filiale weichen?

13.02.2016

Ein jahrelanges Ärgernis für Radfahrer und Fußgänger wird nun behoben: Am Capitol sollen Radfahrer und Passanten endlich mehr Platz haben – nach vier Jahren baut die Stadt dort um.

Juliane Kaune 13.02.2016

Zum Ende des Monats erwartet die Stadtverwaltung ein Konzept für die Sanierung des Ihme-Zentrums. Der Druck auf den Investoren Intown wächst - laut Stadt hängt von dem Konzept auch die Verlängerung von Mietverträgen ab.

Juliane Kaune 07.02.2016
Anzeige