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Linden Mehr Licht in der IGS Linden
Hannover Aus den Stadtteilen Linden Mehr Licht in der IGS Linden
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00:15 14.01.2016
Aktion "Mehr Licht" an der IGS Lindener Berg. Die Kuenstlerinnen Anna Grunemann, 46 (kurze Haare), und Christiane Oppermann, 50, haben gemeinsam mit Schuelern die Bruecke zwischen den Gebaeudeteilen beleuchtet. (Foto: Katrin Kutter) Quelle: (Foto: Katrin Kutter)
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Hannover

Für einen spektakulär feierlichen Auftakt der Aktion "Mehr Licht" verwandelten Schüler der zehnten Klassen mit Hilfe von Overhead-Projektoren und farbigen Scherenschnitten den Übergang zwischen den beiden Gebäudeteilen der IGS Linden in eine fantasievoll leuchtende Vogelvoliere mit fliegenden Kolibris, die noch bis zum 6. Januar täglich in der Zeit von 16 bis 22 Uhr bewundert werden kann.

„Das Schöne an diesem Projekt ist, dass die Schüler ihre eigenen Ideen entwickeln können“, schwärmt Christiane Oppermann. Sie berichtet von Experimenten im Physikunterricht, vom Zeichnen in völliger Dunkelheit, davon, wie man einen Raum auch mal „nur mit den Ohren erfahren kann“ und betont die außergewöhnliche Möglichkeit, die eigenen Stärken und die der Mitschüler noch einmal gemeinsam auf einer sozialen und kreativen Ebene auszuloten. Gemeinsam mit Anna Grunemann obliegt ihr die künstlerische Leitung von „Mehr Licht!“. Das Duo AG+CO entwickelt nicht nur eigene Ideen, sondern koordiniert mehr als 20 darstellende und bildende Künstler, Medien- und Theaterpädagogen, Architekten und Lindener Vereine, die sich im Laufe des nächsten Jahres gemeinsam mit den Schülern aller Klassenstufen auf die Suche nach „Mehr Licht“ begeben werden.

„Ich freue mich total über die Förderung, weil wir schon seit 5 Jahren Kultur in der Schule mehr in den Vordergrund bringen und das jetzt noch sichtbarer tun können“, erklärt Jürgen Morgenstern, Fachbereichsleiter der Musikalisch-Kulturellen Bildung in der IGS. Die finanzielle Basis für „Mehr Licht!“ bildet das mit rund 3500 Euro pro Jahr ausgestattete Programm „Schule: Kultur!“ Die IGS Linden und das Niedersächsische Staatstheater wurden als eine von 40 Niedersächsischen Kooperationen für das Programm von der Stiftung Mercator und dem Land ausgewählt. Ziel des auf drei Jahre angelegten Programms ist es, kulturelle Bildung in der Schule zu verankern und allen Schülern, unabhängig von den Möglichkeiten des Elternhauses, den Zugang zu Kunst und Kultur zu ermöglichen.

Auch Insa Lienemann, Geschäftsführerin der Landesvereinigung kulturelle Jugendbildung Niedersachsen e.V. (LKJ) steht begeistert an der beleuchteten Brücke und betont, dass es sich hier „nicht um eine Eintagsfliegen-Projektfinanzierung handelt“. Tanja Rubens, Stiftungsmanagerin der Stiftung Sparda-Bank Hannover, empfindet es als einen „puren Luxus, dass Schüler- und Lehrerschaft sich ein ganzes Jahr lang mit einem selbstgewählten Thema auseinandersetzen dürfen.“ Sie lobt den Facettenreichtum der bereits entwickelten Ideen und wünscht sich „mehr Licht und Offenheit auch im Kontext der gesellschaftlichen Umbrüche.“ „Wenn ich noch einmal Schülerin sein dürfte, dann bitte nächstes Jahr an der IGS Linden“, sagt sie lachend.

Von Katrin Kutter

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