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Ohnesorg-Brücke ist bis Mitte Juli dicht

Straßensperrung Ohnesorg-Brücke ist bis Mitte Juli dicht

Seit dieser Woche ist die Benno-Ohnesorg-Brücke in Richtung Linden für den Straßenverkehr gesperrt. Die Erweiterung des zu eng bemessenen Fuß- und Radwegs entlang des Capitols macht eine Sperrung der Fahrbahn bis voraussichtlich Mitte Juli notwendig.

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Die Fahrbahn auf der Benno-Ohnesorg-Brücke bleibt in Richtung Linden bis voraussichtlich Mitte Juli gesperrt.

Quelle: Moers

Hannover. Diese Woche kam es deshalb bereits mehrfach zu längeren Staus in der Gustav-Bratke-Allee und der Humboldstraße. Die aufwendige Baumaßnahme belastet den ohnehin durch zahlreiche Baustellen stark beeinträchtigten Verkehr in dem Bereich zusätzlich. Busse werden umgelenkt, Bahnen fallen aus. „Will Hannover zum 775. Stadtjubiläum Linden wieder abhängen?“, wundert sich Lindens Bezirksbürgermeister Rainer-Jörg Grube mit spitzer Zunge über die ungünstige Häufung der Baustellen.

Maßnahme wurde bewusst in die Sommerferien gelegt

„Die Maßnahme wurde bewusst in die Zeit der Sommerferien gelegt“, erklärt Stadtsprecher Alexis Demos die Parallelbaustellen. In dieser Zeit sei das Verkehrsaufkommen grundsätzlich niedriger als sonst. Um nach Linden zu gelangen, müssen Autofahrer entweder auf die Brücken Spinnereistraße oder Lavesallee ausweichen. Die Regio-Buslinien 300 in Richtung Pattensen und die Linie 500 nach Gehrden werden über die Lavesallee und den Allerweg umgeleitet. Der Verkehr der Linie 9 bleibt bis zum Schwarzen Bären von den Arbeiten unberührt. Infolge der Gleiserneuerung in der Egestorfstraße fährt die Stadtbahn zwischen dem 8. und 11. Juli nur bis zum Schwarzen Bären.

Mehr Platz für Fußgänger und Radfahrer

Der Umbau der Gustav-Bratke-Allee zwischen Capitol und Blumenauer Straße soll Fußgängern und Radfahrern mehr Platz und Sicherheit verschaffen. Derzeit endet der getrennt verlaufene Fuß- und Radweg ungefähr auf Höhe des Eingangs zum Capitol. Auch ohne die regelmäßigen Warteschlangen wird es dort beengt auf dem gemeinsam genutzten Gehweg. Durch die Erweiterung können die getrennt verlaufenden Wege bis zur Kreuzung verlängert werden. Der nötige Raum wird von der zweispurigen Fahrbahn weggenommen, die künftig nur noch einspurig verläuft. Während also die Sicherheit für den unmotorisierten Verkehr wächst, könnte der Rückbau der Fahrbahn möglicherweise zu chronischen Engpässen führen. „In der Planungsphase wurde bereits darauf hingewiesen, dass die reduzierte Fahrbahnbreite während der Spitzenstunden zu stärkeren Rückstaus führen wird“, erklärt Stadtsprecher Demos. Betroffen ist insbesondere der angrenzende Knotenpunkt Gustav-Bratke-Allee und Humboldstraße. Der Ausbau der Nebenanlagen wurde bereits im Februar einstimmig vom Bezirksrat beschlossen. Die Grünen hatten damals vergeblich einen noch breiteren Radweg gefordert. Das hielten die Planer allerdings für nicht umsetzbar. Die Rückstauwahrscheinlichkeit wäre exponenziell gestiegen.

Von Mario Moers

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Linden in Zahlen
  • Stadtbezirk : Linden-Limmer, 10. Stadtbezirk in Hannover
  • Stadtteile: Linden-Mitte, Linden-Nord, Linden-Süd und Limmer
  • Einwohner: Im Stadtbezirk ca. 43.164 Einwohner
  • Einwohner je Stadtteil: Linden-Mitte (11.843 Einwohner), Linden-Nord (16.080 Einwohner), Linden-Süd (9.326 Einwohner)
  • Bevölkerungsdichte : 5.277 Einwohner je km²
  • Postleitzahl : 30449, 30451, 30453
  • Geschichte: Das Dorf Linden entstand im 11. Jahrhundert und wuchs im 19. Jahrhundert zur Industriestadt, die 1920 nach Hannover eingemeindet wurde.
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