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Linden Das sind die größten Fanlager in der Region
Hannover Aus den Stadtteilen Linden Das sind die größten Fanlager in der Region
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00:28 16.06.2018
Polen stellen die größte Ausländergruppe der WM-Teilnehmer in der Region Hannover. Quelle: Florian Petrow (Archiv)
Hannover

Bei der am morgigen Donnerstag beginnenden Fußballweltmeisterschaft wird in der Region Hannover neben den Spielen der deutschen Mannschaft vor allem das polnische Team viel Aufmerksamkeit bekommen. Denn die Polen stellen in allen Regionskommunen die mit Abstand größte Ausländergruppe der für das Turnier in Russland qualifizierten Mannschaften. Wie die Landeshauptstadt und die Region jetzt mitteilten, leben rund 16.700 Polen in und um Hannover.

Insgesamt sind in der Region mit rund einer Million Einwohner etwa 46.400 Menschen gemeldet, die aus einem der 32 Teilnehmerländer der WM stammen. Da Italien in den Playoff-Spielen gegen Schweden ausgeschieden ist, stellen in der Landeshauptstadt Menschen mit russischen Pass (2992) die zweitgrößte WM-Nation, im Umland sind es die Serben (1786).

Regionale Schwerpunkte von Menschen mit kroatischem, spanischem, iranischem oder britischem Pass führen dazu, dass von Kommune zu Kommune die Antwort unterschiedlich ausfällt, wenn es abseits der Spiele der deutschen Nationalmannschaft in der Nachbarschaft lauter werden könnte. Auch innerhalb Hannovers verteilen sich die Staatsangehörigkeiten der WM-Teilnehmerstaaten in den einzelnen Stadtteilen unterschiedlich. In 43 der insgesamt 51 Stadtteile stellen Einwohner mit polnischem Pass die stärkste Gruppe eines WM-Teilnehmerstaates, wobei die meisten Polen in Groß-Buchholz (683), in Bemerode (508) und in Misburg-Nord (445) leben.

In den Stadtteilen Calenberger Neustadt, Linden-Nord und Linden-Süd könnte vor allem bei Spielen der spanischen Nationalmannschaft gefeiert werden. Hier stellen Spanier mit 74 (Calenberger Neustadt) bis 168 Menschen (Linden-Nord) jeweils die stärkste Gruppe eines WM-Teilnehmerstaates. Noch lebhafter könnte es während der Spanien-Spiele in den Stadtteilen werden, in denen die meisten Spanier leben, ohne die stärkste Gruppe zu stellen: so in der List (237), in Vahrenwald (192) und in Linden-Süd (172).

Dagegen würde für alle Personen mit einem Pass der mittelamerikanischen Republik Panama ein Wohnzimmer zum Public Viewing reichen. In der Region leben nur neun Panamaer, davon sieben in Hannover.

Von Mathias Klein

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