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Stadt denkt über Umbaupläne nach

Wilhelm-Bluhm-Straße Stadt denkt über Umbaupläne nach

Die umstrittenen Pläne zum Ausbau der Wilhelm-Bluhm-Straße liegen vorerst auf Eis. Nach Protesten gegen den Ausbauplan für die Wilhelm-Bluhm-Straße sucht die Verwaltung das Gespräch mit dem Bezirksrat und Anwohnern.

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Ein Teilabschnitt der Wilhelm-Bluhm-Straße soll im nächsten Jahr runderneuert werden.

Quelle: Tim Schaarschmidt

Linden-Nord. In der jüngsten Sitzung hätte der Bezirksrat Linden-Limmer über die Grundsanierung des Abschnitts zwischen Ungerstraße und Velvetstraße entscheiden sollen, aber die Verwaltung hatte ihre Vorlage zurückgezogen. Sowohl Anwohner als auch Bezirksratspolitiker hatten große Bedenken gegen Planungsdetails vorgebracht. Nun soll noch einmal über das Vorhaben nachgedacht werden.

Möglicherweise gebe es noch vor Weihnachten weitere Gespräche zwischen Bauverwaltung und Bezirksrat, kündigte Bezirksbürgermeister Rainer-Jörg Grube an. Ob die Stadt daraufhin selbst einige Punkte ändert oder die Fraktionen zur nächsten Sitzung Anfang Februar eigene Änderungswünsche formulieren, das ist noch unklar. Der Bezirksrat, so viel ist sicher, will dem derzeit vorliegenden Vorschlag der Stadt nicht zustimmen.

Wie berichtet, soll ein Teilabschnitt der Wilhelm-Bluhm-Straße im nächsten Jahr runderneuert werden. Inklusive Leitungsarbeiten wird das Vorhaben gut ein halbes Jahr lang andauern. Das Projekt schließt an den Umbau des Velvetplatzes an, der sich in der Schlussphase befindet. Dabei war auch schon ein kleiner Teil der Wilhelm-Bluhm-Straße saniert worden. Im gleichen Stil soll auch der westlich anschließende, stark sanierungsbedürftige Abschnitt erneuert werden. Das kostet rund 470.000 Euro. Einen Teil der Kosten müssen die Eigentümer der angrenzenden Grundstücke über die Straßenausbaubeitragssatzung selbst aufbringen.

Gegen die Gebühren kamen bislang kaum Einwände seitens der Nachbarn. Wohl aber gegen den Plan, einen Teil der Parkplätze zugunsten von Baumpflanzungen aufzugeben. Statt wie bisher 43 Stellflächen würde es nach dem Umbau nur noch 33 im Straßenabschnitt geben. „Der Parkraum ist uns ein großes Anliegen. Die Parksituation ist sehr angespannt“, betonte Anwohner Dirk Stielau. Die Anwohner kritisierten auch die Idee, die alten Pflastersteine in den neuen Parknischen einzubauen. „Das Pflaster ist laut“, sagte Stielau. Die Grünen hatten sich bei der ersten Beratung zur Verwaltungsvorlage im Oktober noch dafür ausgesprochen, dass bei der Fahrbahnsanierung wieder Pflastersteine eingesetzt werden - das soll die Geschwindigkeit der Fahrzeuge reduzieren. Die Stadt plant aber Asphalt. Für weniger Tempo wären andere Möglichkeiten besser, sagte Stielau. „Zum Beispiel durch Verschwenkungen der Fahrbahn.“ Überhaupt, man wäre als Anwohner gern von der Stadtverwaltung gefragt worden, sagte er verärgert. „Für den Umbau des Velvetplatzes hatte es auch intensive Beteiligungen gegeben.“

von Marcel Schwarzenberger

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Linden in Zahlen
  • Stadtbezirk : Linden-Limmer, 10. Stadtbezirk in Hannover
  • Stadtteile: Linden-Mitte, Linden-Nord, Linden-Süd und Limmer
  • Einwohner: Im Stadtbezirk ca. 43.164 Einwohner
  • Einwohner je Stadtteil: Linden-Mitte (11.843 Einwohner), Linden-Nord (16.080 Einwohner), Linden-Süd (9.326 Einwohner)
  • Bevölkerungsdichte : 5.277 Einwohner je km²
  • Postleitzahl : 30449, 30451, 30453
  • Geschichte: Das Dorf Linden entstand im 11. Jahrhundert und wuchs im 19. Jahrhundert zur Industriestadt, die 1920 nach Hannover eingemeindet wurde.
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