Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Vegan vom Burger bis zum Cocktail

Linden-Nord Vegan vom Burger bis zum Cocktail

Der Burger-Boom in Hannover hält an. In Linden hat jetzt das erste voll-vegane Burgerrestaurant der Stadt aufgemacht.

Voriger Artikel
Sommergewitter: Zwei Blitzeinschläge in Linden
Nächster Artikel
Barrierefrei zum Unterricht

Markus Stein und Karin Olah betreiben das Restaurant an der Offensteinstraße.

Quelle: Mario Moers

Linden. Handfeste Hamburger aus Bohnen, Spirulina oder Saitan treten an, der Rindfleisch-Fraktion zu beweisen, dass Burger auch ohne Hack schmecken. „Chili und die Zauberbohnen“ oder „Die kleine Nixe“ heißen die frisch zubereiteten Eigenkreationen der jungen Gastronomen. Außergewöhnlich ist auch die Entstehungsgeschichte des alternativen Burgerladens. Kennengelernt haben sich die jungen Betreiber in der Tierrechtszene. Chef-Burgerbrater Markus Stein beschloss nach seiner Ausbildung beim fleischhaltigen Weltmarktführer McDonald’s, dass Hannover eine vegane Burger-Alternative braucht. In der Linden-begeisterten Politikstudentin Karin Olah fand er eine Geschäftspartnerin. „Wir denken, jeder sollte hinterfragen, was er eigentlich isst“, findet Stein, der während seiner Ausbildung selbst zum überzeugten Veganer wurde.

Burgernah will nicht bloß den schnellen Hunger bedienen. Auf der übersichtlich gehaltenen Karte stehen auch zehn vegane Cocktails. Der pinkfarbene „Watermelon Dream“ ist die Spezialität des Hauses.

Das Restaurant reiht sich ein in die neue Riege von Burgerläden, die gerade den Burgermarkt in Hannover umkrempeln. Auch optisch ist Burgernah mit seinem minimalistischen cyan-schwarzen Interieur keine Pommesbude. Straßenfotografie mit coolen Linden-Motiven unterstreicht den neo-urbanen Charakter des Ladens. Preislich dagegen kommen die veganen Burger deutlich bodenständiger daher als ihre fleischhaltige Konkurrenz. Zwischen 3,40 und 5,40 Euro kosten die durchaus handfesten Kreationen.

In Linden ist Burgernah nicht das erste vegane Restaurant. Seit dem Winter bot Green Cuisine auf der Limmerstraße zuerst vegetarische, dann vegane Küche an. „Wir haben schnell festgestellt, dass die Nachfrage fast ausschließlich nach veganen Gerichten war“, so Green-Cousine-Gastronom Detlev von Winckler. Trotz guter Gästezahlen sucht er seit einem Monat einen neuen Betreiber für sein Restaurant. Weil auch die Nachfrage nach veganer Schulversorgung gestiegen ist, will sich der Gastronom künftig auf den Cateringbetrieb konzentrieren.

Burgernah an der Offensteinstraße 14 hat Dienstag bis Donnerstag und am Sonntag von 13 bis 21.30 Uhr geöffnet. Freitag und Sonnabend ist der Laden länger geöffnet.

Von Mario Moers

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Linden
So schön ist Hannover-Linden

Das Ihme-Zentrum hat viele Facetten, hinter seiner grauen Kulisse verbergen sich Geschichten aus vergangener Kinderzeit, Heimatliebe und Zukunftsträumen. In unserer multimedialen Reportage nehmen wir Sie mit zu einem interaktiven Besuch vor Ort. So haben Sie das Ihme-Zentrum noch nie gesehen – versprochen.

Linden in Zahlen
  • Stadtbezirk : Linden-Limmer, 10. Stadtbezirk in Hannover
  • Stadtteile: Linden-Mitte, Linden-Nord, Linden-Süd und Limmer
  • Einwohner: Im Stadtbezirk ca. 43.164 Einwohner
  • Einwohner je Stadtteil: Linden-Mitte (11.843 Einwohner), Linden-Nord (16.080 Einwohner), Linden-Süd (9.326 Einwohner)
  • Bevölkerungsdichte : 5.277 Einwohner je km²
  • Postleitzahl : 30449, 30451, 30453
  • Geschichte: Das Dorf Linden entstand im 11. Jahrhundert und wuchs im 19. Jahrhundert zur Industriestadt, die 1920 nach Hannover eingemeindet wurde.
Aus der Region
Hannover – vom Heißluftballon aus gesehen

Alles auf einen Blick: Der Maschsee, die drei warmen Brüder, das Ihme-Zentrum und das Anzeiger-Hochhaus - auf den Bildern von Steffen Goldenstein sehen die großen Bauwerke der Stadt ganz klein aus.

Es war einmal in Hannover. Aber wo?

Auf in eine neue Runde: Sie kennen sich in Hannover aus? Zeigen Sie es! Schauen Sie sich die historischen Stadtansichten an, und erraten Sie, wo die Aufnahmen gemacht wurden. Direkt hinter dem historischen Foto sehen Sie die Auflösung – in Form eines aktuellen Vergleichsbildes.