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Was fehlt den Listern in ihrem Viertel?

Bürgerbefragung Was fehlt den Listern in ihrem Viertel?

Unter dem Motto „Vernetzen - Beraten - Beteiligen“ wird im August im Wohnbereich Am Listholze eine Bürgerbefragung organisiert. Sie soll Wünsche für das Wohngebiet ermitteln.

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Gabriele Seibert lässt jetzt Fragebögen verteilen.

Quelle: privat

Hannover. „Unser Viertel lebt von den Ideen und dem Engagement jedes Einzelnen“, sagt Gabriele Seibert Quartierskoordinatorin des Deutschten Roten Kreuzes (DRK). Mit der Befragung wolle sie die Wünsche der Bewohner für deren Wohngebiet ermitteln. Konkret solle es darum gehen, das Angebot an Freizeitaktivitäten für alle Altersgruppen zu verbessern. Auch Aspekte wie die medizinische Versorgung, Barrierefreiheit und das Bildungsangebot sollen abgefragt werden.

Seibert hofft, dass sich möglichst viele Lister beteiligen. „Normalerweise sagt man ja, dass 5 bis 10 Prozent der Bevölkerung bei einer Bürgerbefragung mitmachen“, sagt sie. „Ich würde mich natürlich sehr freuen, wenn es mehr sind.“ An die Vorschläge hat sie keine bestimmten Ansprüche. „Ich bin da ganz offen. Die Bürger sollen sagen, was ihnen hier fehlt“, sagt sie. Das könne eine Handarbeitsgruppe oder ein Gesprächskreis sein - oder was die Anwohner Am Listholze eben noch gern hätten. Seibert selbst kann nicht sagen, welche Angebote im Viertel fehlen. Sie arbeitet dort erst seit April und wohnt selbst in Langenhagen. „Deshalb möchte ich die Bürger hier befragen.“

Erste Ideen sollen im Herbst umgesetzt werden

Wie schnell die Vorschläge umgesetzt werden können, hängt unter anderem davon ab, ob die Quartiersbewohner sich dabei ehrenamtlich einbringen wollen - auch das wird im Fragebogen abgefragt. „Ich würde gern im Herbst die erste Ideen umsetzen“, sagt Seibert.

Der Fragebogen ist in Institutionen wie Kindertagesstätten, Kirchengemeinden, Senioreneinrichtungen, bei Sportvereinen oder direkt im Büro der Quartierskoordinatorin im DRK-Pflegezentrum, Am Listholze 29, erhältlich. Der Befragungszeitraum endet am 31. August. Die erhobenen Daten werden bei einer Veranstaltung mit Bürgerbeteiligung im Herbst präsentiert.

Seibert möchte mit ihrem Büro im DRK-Pflegezentrum eine zentrale Anlaufstelle für interessierte Bürger sein. In ihrer offenen Sprechstunde ist sie dienstags von 10 bis 12 Uhr sowie donnerstags von 14 bis 16 Uhr im Büro oder unter Telefon 64 64 18 93 erreichbar.

Von Johanna Stein

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