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Johannes- und Matthäus-Gemeinde hat eine neue Pastorin

List Johannes- und Matthäus-Gemeinde hat eine neue Pastorin

Es war kein gewöhnlicher Gottesdienst, der am Sonntag in der Lister Matthäuskirche gefeiert wurde: Zahlreiche Würdenträger aus Kirche und Politik waren vor Ort, als Nathalie Wolk, die neue Pastorin der Johannes- und Matthäus-Gemeinde, ihre Ordination empfing.

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„Jetzt kann es endlich losgehen“: Nathalie Wolk ist neue Pastorin der Johannes- und Matthäus-Gemeinde.

Quelle: Marius Klingemann

Hannover. Landessuperintendentin Petra Bahr hieß die „liebe Schwester“ feierlich in der Kirchengemeinschaft willkommen, bevor Nathalie Wolk von der Gemeinde bestätigt wurde. „Sie haben eine neue Pastorin“, verkündete Bahr in das gut gefüllte Rund der 1906 erbauten Matthäuskirche an der Wöhlerstraße, was die Gemeinde mit freundlichem Applaus quittierte.

Die heute 31-jährige Wolk hat sich früh der Gottes- und Gemeindearbeit verschrieben. „Ich habe mich bereits in der elften Klasse dazu entschieden, diesen Beruf zu ergreifen“, erzählt die neu gekürte Pastorin. Sie habe es schon damals als wichtig empfunden, „mein Leben mit einer sinnvollen Aufgabe zu verbringen“. So ging es nach dem Abitur zum Studium der evangelischen Theologie nach Göttingen, wo Wolk Anfang 2013 das erste Theologische Examen ablegte. Nach dem Vikariat, also dem praktischen Vorbereitungsdienst, in Osnabrück folgte 2015 das zweite Examen und im Anschluss ein Sondervikariat in der gebärdensprachlichen Seelsorge der Landeskirche Hannover. Nach einem Jahr in Elternzeit könne es nun aber „endlich losgehen“, sagte die frisch Ordinierte erfreut.

"Am Anfang steht die Liebe"

So konnte Wolk ihre offiziellen Ordinationsurkunden von Kirchenvorstand Gerhard Ridderbusch entgegennehmen. Glückwünsche gab es von Bezirksbürgermeisterin Irma Walkling-Stehmann (SPD) sowie den sogenannten Assistierenden – ausgewählte Personen, die sie auf ihrem Werdegang in besonderer Weise begleitet haben.

Zuvor hatte Pastor Ulrich Pehle-Oesterreich, musikalisch begleitet vom Posaunenchor der Gemeinde, durch den rund 90-minütigen Festgottesdienst geführt. Nun ordiniert und dadurch mit dem vollen Aufgabenspektrum des Pfarrdienstes betraut, sprach Nathalie Wolk gemeinsam mit den Anwesenden ein Gebet. „Am Anfang steht die Liebe“, lautet das Motto, welches sich die junge Pastorin für ihren besonderen Tag ausgewählt hat. „Gott liebt uns alle und verschafft uns so große Freiheit“, sagte sie.

Zum Abschluss ging es aber ganz weltlich zu, als Wolk mit einem Glas Sekt in der Hand freudestrahlend in die Runde prostete und das Büfett für eröffnet erklärte.

Von Marius Klingemann

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