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"Die Wunderübung" feiert Premiere

Nach Herzinfarkt von Willi Schlüter "Die Wunderübung" feiert Premiere

Einen Tag vor der geplanten Premiere von „Die Wunderübung“ im September erlitt Schauspieler Willi Schlüter einen Herzinfarkt. „Ich bin einfach zusammengesackt“, sagt Schlüter. Jetzt, nur einen Monat später, hat er die Premiere des Stücks in ausverkauftem Haus nachgeholt.

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Auftritt mit Herz: Willi Schlüter (r.), Sibylle Brunner und Kay Szacknys sind zurzeit in der Komödie „Die Wunderübung“ zu sehen.

Quelle: Stein

Hannover. Und nicht nur das - neun weitere Male steht der 66-Jährige zusammen mit Sibylle Brunner und Kay Szacknys in „Die Wunderübung“ auf der Bühne des Theaters in der List.

Sein Herz hängt einfach am Theater: Als Schlüter im Krankenhaus nach der Notoperation aufwachte, wollte er sofort aufstehen und zur Generalprobe fahren. „Ich dachte: Wir haben doch morgen Premiere“, sagt er. Daraus wurde nichts. „Aber mir ging es so gut, dass ich gleich nach der OP telefoniert und den neuen Termin für die Premiere organisiert habe“, sagt der Schauspieler und Vorsitzende des Lister Theaters. Nur vier Wochen später steht er nun wieder auf der Bühne und beweist sogar mit kleineren Stunts, dass er wieder fit ist. Das ist wohl Willi Schlüters ganz persönliche Wunderübung.

Einen Tag vor der geplanten Premiere von „Die Wunderübung“ im September erlitt Schauspieler Willi Schlüter einen Herzinfarkt. Jetzt hat er die Premiere des Stücks in ausverkauftem Haus nachgeholt.

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"Das macht schon was mit einem"

Doch der Vorfall lässt ihn auch nicht kalt. „Das macht schon was mit einem“, sagt der 66-Jährige. Zwar stehen jetzt schon wieder die Proben für das Weihnachtsmärchen an, bei dem Schlüter Regie führt. Dennoch denkt er darüber nach, das Ganze ruhiger anzugehen. Schließlich möchte er seinem Theater noch lange erhalten bleiben. „Gerade in einem kleinen Theater gibt es den direkten Kontakt zum Publikum. Ich spüre gleich, ob etwas ankommt“, sagt Schlüter.

Auch in der Komödie „Die Wunderübung“ unter der Regie von Karl-Heinz Biegler geht es ums Herz. In einer ungewöhnlichen Paartherapie versuchen Valentin (Willi Schlüter) und Joana (Sibylle Brunner), wieder zueinanderzufinden. Na ja, sie sollen es zumindest versuchen. Der zunehmend verzweifelnde Therapeut (Kay Szacknys) schlägt eine Übung vor: Valentin soll das vor Zorn und Trauer verschlossene Herz seiner Frau öffnen - und scheitert kläglich. Erfolgreicher meistern die beiden die Herausforderung, ihre Finger ohne Absprachen synchron zu führen - indem sie ein Herz formen. Das ist zwar eigentlich nicht erlaubt, geht aber Therapeut wie Publikum ans Herz.

Weitere Vorstellungen

28. und 29. Oktober, 2., 4., 9., 11. und 12. November um 20 Uhr sowie 6. November um 17 Uhr. Der Eintritt kostet 18 Euro, ermäßigt 13 Euro, mit Hannover-Aktivpass ist der Eintritt frei. Karten gibt es montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr im Theater in der List sowie montags bis freitags von 14 bis 18 Uhr im Künstlerhaus an der Sophienstraße 2. Restkarten werden auch noch an der Abendkasse angeboten.

Von Johanna Stein

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