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Erntedankmarkt weckt das Umweltbewusstsein

Kirchenfest Erntedankmarkt weckt das Umweltbewusstsein

Die Bratwurst ist bio, der Wein auch. Im vergangenen Jahr war er sogar ganz vegetarisch, der Erntedankmarkt der evangelisch-lutherischen Dreifaltigkeitsgemeinde. Das Beisammensein im Anschluss an den Familiengottesdienst zeigte am Sonntag, dass die Themen Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein immer mehr Mitgliedern der christlichen Gemeinde wichtig sind.

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Kleine Wassermusik: Der Kinderchor erzählt zur Gitarrenbegleitung von Pastor Jürgen Kemper die Geschichte des Tropfens Fridolin.

Quelle: Moers

Hannover. Während im Gottesdienst das mitgebrachte Gemüse und Obst vor dem Altar aufgebaut und anschließend gesegnet wird, organisieren Gemeindemitglieder aus dem Arbeitskreis Fair Trade vor der Kirche einen kleinen Markt für selbst gemachte, fair gehandelte und ökologische Produkte. Bei der Erntedankfeier verbindet sich die Dankbarkeit für die Früchte der Schöpfung mit modernem Umweltbewusstsein.

Die Früchte des Feldes, die im Gottesdienst von Pastor Jürgen Kemper gesegnet werden, symbolisieren die biblische Schöpfung. Wie die Kürbisse, Rüben und Äpfel so aufgebahrt sind, erinnern sie aber auch an die prall gefüllten Stände auf einem Bauernmarkt. Dort stehen sie für umweltbewusstes und ökologisches Leben. Auch in der Predigt ging es am Sonntag um dieses Bewusstsein. „Es gibt bereits Streit um Wasser, es wird auch Kriege geben. Im Umgang mit Wasser muss sich etwas ändern“, mahnte Kemper die rund 500 Besucher des Familiengottesdiensts. Der Kinderchor der Gemeinde demonstrierte anhand der Lebensgeschichte des Wassertropfens Fridolin musikalisch den natürlichen Kreislauf des Wassers.

Vor sechs Jahren gründete sich in der Dreifaltigkeitsgemeinde der Arbeitskreis Fair Trade. Nach jedem ersten Gottesdienst im Monat und bei Festen verkaufen die zehn Mitglieder fair gehandelte Produkte. Ursprünglich wollte man damit auf das Fair-Trade-Handelssiegel „Gepa“ aufmerksam machen. Inzwischen achtet man außerdem darauf, dass die Produkte auch das Bio-Siegel tragen. „Im Grunde ist das ein christlicher Ansatz, den Blick auf die Welt und die Produktionsbedingungen zu lenken“, erklärt Uschi Fleischhauer vom Arbeitskreis. Die 1078 Euro Erlös des gesamten Erntedankmarkts kommen dem „Verein für Kinder- und Jugendarbeit Dreifaltigkeit“ zugute.

Mario Moers

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