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Klopstockstraße: Frische Eichen vertrocknen

Verwaltung vernachlässigte Gießen Klopstockstraße: Frische Eichen vertrocknen

Viele Anlieger der Klopstockstraße hatten sie ohnehin nicht gewollt: Die neu gepflanzten Eichen, die im Zuge der Straßensanierung gepflanzt wurden. Rund ein Dutzend der sogenannten Stieleichen, etwa die Hälfte des Bestands, ist vertrocknet – die Verwaltung vernachlässigte offenbar das Gießen.

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Ungeliebt und vertrocknet: An der Klopstockstraße sind viele Stieleichen verdorrt, sie sollen im Herbst ersetzt werden.

Quelle: Bauch

Hannover. Viele Anlieger der Klopstockstraße hatten sie ohnehin nicht gewollt: Die neu gepflanzten Eichen, die im Zuge der Straßensanierung gepflanzt wurden, würden ihre Wohnungen verschatten, so die verbreitete Befürchtung. Die Verwaltung hielt dies für nicht nachvollziehbar und ließ die Bäume im vergangenen Jahr dennoch pflanzen - vernachlässigte aber offenbar das Gießen: Rund ein Dutzend der sogenannten Stieleichen, etwa die Hälfte des Bestands, ist vertrocknet.

"Die Bäume sind doch gerade erst gepflanzt worden"

Anlieger Friedrich Schmidt traute seinen Augen nicht, als er auf Parkplatzsuche den betroffenen Abschnitt der Klopstockstraße umkurvte. „Die Bäume sind doch gerade erst gepflanzt worden, nun sind sie eingegangen. Irgendwer muss die Pflege vergessen haben.“ Trockenheit, Hitze und Personalmangel sind laut Verwaltung Gründe für das lokale Baumsterben. „Eine Hitzeperiode im vergangenen Juli in Kombination mit den vorangegangenen trockenen Monaten April und Mai haben dazu geführt, dass die zwölf Eichen diese Zeit leider nicht überstanden haben“, sagt Stadtsprecher Dennis Dix.

Da die massiven Hitzeeinbrüche im Sommer 2015 überraschend gekommen seien - und natürlich zeitgleich in der ganzen Stadt - hätten mit dem knappen zur Verfügung stehenden Personal nicht alle anfallenden Wässerungsarbeiten rechtzeitig abgearbeitet werden können, so Dix weiter. Dass die Bäume in der Folge eingegangen sind, sei aber ein bedauerlicher Ausnahmefall. Anlieger Schmidt wundert sich zwar, dass die Stadt nicht besser vorbereitet ist - mit Hitzewellen in Juli oder August sei ja durchaus mal zu rechnen - nimmt sich aber auch vor, künftig schneller zu reagieren, wenn die jungen Bäume außerplanmäßig kahl werden. „Wir Anlieger sollten dann die Stadt informieren oder selber mal zum Wasserschlauch greifen.“

Bäume sollen nachgepflanzt werden

Im Herbst sollen an den entsprechenden Stellen neue Bäume nachgepflanzt werden. Dass die Hitzewelle 2015 nicht sämtliche Neuanpflanzungen in der Klopstockstraße den Garaus gemacht haben, liegt an der Wahl der Bäume. „Bei den anderen Bäumen, die Trockenheit und Hitzeperiode im vergangenen Jahr schadlos überstanden haben, handelt es sich um Spitzahorn, der solche Wetterphasen grundsätzlich besser verkraftet“, betont Dix.

Ob diese robusten Bäume künftig die vertrockneten Eichen ersetzen, ist allerdings noch offen. Aber egal, ob Eichen oder Ahorn - bis die Bäume den gefürchteten Schatten werfen, dürften noch ein paar Jahre vergehen.

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