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List Großer Aufwand in einer kleinen Straße
Hannover Aus den Stadtteilen List Großer Aufwand in einer kleinen Straße
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00:15 17.07.2016
Von Susanna Bauch
Schon längere Zeit eine Baustelle: In der Schubertstraße stehen immer wieder neue Arbeiten an. Quelle: Susanna Bauch
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Hannover

Zunächst wurde hier Testasphalt für Radfahrer aufgebracht. Danach wurde das Kopfsteinpflaster entfernt und neu verlegt. Nun sind die Bagger schon wieder seit Wochen dabei, die kleine Straße stellenweise aufzureißen - angeblich für Baumpflanzungen. Die Anlieger sind ratlos bis genervt: „Warum wird diese Straße so oft aufgerissen?“, fragen sie sich.

Ein Grund dafür ist die Teststrecke für eine Radstraße. Auf der Schubertstraße hat die Stadt mehrere Monate unterschiedliche Beläge getestet und etliche Radfahrer nach ihren Erfahrungen mit den Materialien befragt.

Fugen bröckeln und reißen

Auf dem ersten Abschnitt der Straße fuhren Radler über klassisches Kopfsteinpflaster, das die Stadt zuvor mit einem Fugenguss behandelt hatte. Ergebnis: Die Fugen bröckeln, der Fahrkomfort lässt nach kurzer Zeit zu wünschen übrig - keine dauerhafte Lösung heißt es beim Tiefbauamt. Der zweite Abschnitt der Schuberstraße bestand aus geschnittenen Granitsteinen. Sie ähneln dem klassischen Kopfsteinpflaster, haben aber eine glattere Oberfläche. Auf der einen Hälfte der Strecke waren die Fugen zwischen den Granitsteinen zugegossen, auf der anderen blieben sie offen. Auch hier weisen nach einiger Zeit die gegossenen Fugen Risse auf, haltbarer ist die Granitstein-Strecke mit offenen Fugen. Testsieger auf der Schubertstraße war nach Ansicht der Stadt schließlich der Asphalt. Leicht rollen Radler über den glatten Belag, zudem ist Asphalt beständiger und weniger pflegeintensiv als die unverfugte Natursteinpflastervariante.

Es handelt sich "nicht um eine Grunderneuerung"

Der Ausbau der Schuberstraße zwischen Wedekind- und Edenstraße soll etwa 235.000 Euro kosten und ist als Erhaltungsmaßnahme nötig. „Hier handelt es sich nicht um eine Grunderneuerung“, betont Stadtsprecher Alexis Demos. Grundsätzlich würden im Vorfeld von Straßenbauarbeiten zunächst die Leitungsarbeiten ausgeführt. Enercity hat in dem betreffenden Bereich bereits am Leitungsnetz gearbeitet. „Derzeit erneuert die Stadtentwässerung die Leitungen. Im Anschluss kommt dann der eigentliche Straßenbau“, sagt Demos. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich im September abgeschlossen sein.

„Dass zwischen einzelnen Baumaßnahmen die Straßen provisorisch verschlossen werden, ist nicht unüblich - insbesondere im Winter, wenn aufgrund von schlechter Witterung keine Tiefbauarbeiten ausgeführt werden können“, erläutert Demos. Grundsätzlich gelte: „Baumaßnahmen werden ausgeschrieben und an die entsprechenden Unternehmen vergeben.“ Sollte auf Basis dieser Ausschreibungsergebnisse keine lückenlose Koordination der einzelnen Arbeiten möglich sein, ziehe die Stadt eine provisorische Schließung in Erwägung, um in der Zwischenzeit den Straßenverkehr nicht unnötig zu behindern und die Einschränkungen für Anlieger in Grenzen zu halten.

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