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Was kommt in das Haus an der Bödekerstraße 102?

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Das Geschäftshaus Bödekerstraße 102 steht an einer markanten Stelle, wirkt aber stark heruntergekommen. Jetzt soll es angehübscht werden: Die Projektentwickler Schramm & Schoen haben die Immobilie gekauft und wollen sie modernisieren. Unten sollen Büro- oder Praxisflächen eingerichtet werden, oben soll es Wohnungen geben.

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Visualisierung und Ist-Zustand: Das Gebäude an der Bödekerstraße wird deutlich moderner. Im Hintergrund grüßt die Markuskirche.        

Quelle: Foto: Schaarschmidt/Simulation: Schramm & Schoen/M

Hannover. In verwaschenem Rotton kommt die Fassade daher, insgesamt wirkt es wie ein Allerweltsbau der Nachkriegszeit. Früher waren im Erdgeschoss die Filialen von Dresdner- beziehungsweise Commerzbank untergebracht. Jetzt soll es kräftig angehübscht werden: Die hannoverschen Projektentwickler Schramm & Schoen haben die Immobilie gekauft und wollen sie komplett modernisieren. Unten sollen wieder Büro- oder Praxisflächen eingerichtet werden, oben soll es künftig Wohnungen geben.

Voraussichtlich im dritten Quartal 2017 seien die neun Wohnungen bezugsfertig, sagt Christian Schoen. Französische Balkone in den Etagen, überall bodentiefe Fenster und oben ein Penthouse: „Wir sind uns sicher, dass dieses Projekt eine Bereicherung für den Standort wird.“ Der Bauantrag sei gestellt. Derzeit arbeitet noch ein Hals-Nasen-Ohren-Arzt in dem Gebäude, auch eine Bewohnerin lebt noch in ihren Räumen. „Wir sind dabei, gute Lösungen für alle zu finden“, sagt Schoen.

Insgesamt 1200 Quadratmeter Grundfläche hat das Gebäude. Schramm & Schoen hatten zunächst das Erbbaurecht an dem Grundstück übernommen und dann das Areal von einem Anleger gekauft. Gut ein Jahr hätten die Verhandlungen gedauert, sagt Schoen. Man sei sich aber sicher, dass sich die Investition an dem Standort vis-à-vis der Markuskirche auszahlen werde. „Bö102“ nennt das Unternehmen sein Projekt.

Ob die Wohnungen vermietet oder verkauft werden, ob sie einzeln oder zunächst als Paket an einen Anleger veräußert werden, darüber bestehe noch keine Klarheit, sagt Schoen. „Wir sondieren derzeit den Markt.“

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