Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Marienwerder Grundschüler erfahren Essen mit allen Sinnen
Hannover Aus den Stadtteilen Marienwerder Grundschüler erfahren Essen mit allen Sinnen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:15 18.06.2016
Von Saskia Döhner
Kinder wie der achtjährige Nikita lernen an der Grundschule Marienwerder, was gesunde Ernährung bedeutet. Quelle: Samantha Franson
Anzeige
Hannover

Der Gesundheitstag wurde zusammen mit dem TSV Havelse und der Altas BKK Ahlmann aus Langenhagen in der Turnhalle organisiert.

Neben Ernährung ging es in den beiden Stunden auch um Bewegung. Bei einer Untersuchung des Robert-Koch-Instituts und der Universität Paderborn war herausgekommen, dass Kinder zu wenig pflanzliche Lebensmittel wie Obst, Gemüse, Brot und Kartoffeln essen, aber viel zu viel Fleisch, Süßigkeiten und Limonade. Zum Teil nehmen sie das Dreifache der empfohlenen Menge davon zu sich, während bei Gemüse nur 6 Prozent der Jungen und 7 Prozent der Mädchen die empfohlene Tagesration erreichen. Bei Obst ist es besser, aber auch dort isst nur die Hälfte so viele Äpfel, Bananen und Birnen, wie wünschenswert wäre.

"Mit knurrendem Magen kann man nicht lernen"

Schulleiterin Ilona Schneider sagte, gesunde Ernährung spiele an der Grundschule Marienwerder schon lange eine wichtige Rolle, schon seit Anfang an nimmt sie am Schulobstprogramm des Landes und der Europäischen Union teil, auch im kommenden Schuljahr wieder. Ein gemeinsames Frühstück gehört für die Klassen dazu. Denn immer wieder kämen Kinder ohne Frühstück in die Schule. „Mit knurrendem Magen kann man nicht lernen“, sagt Schneider. Und dass der Gesundheitstag durchaus erzieherischen Wert hatte, hat die Rektorin schon durch den Blick in einige Pausenbrotdosen gemerkt, in denen auf einmal gesündere Lebensmittel waren als sonst.

Beim Bastler- und Tüftler-Stammtisch im Waldkauz zeigen Hobby-Erfinder ihre neuesten Konstruktionen. Jetzt waren sie zu Besuch in der Fischertechnik AG der Grundschule Marienwerder.

09.04.2016

Bei der Rodung eines Lärmschutzwalls entlang der A 2 wurde die städtische Baumschutzsatzung ignoriert. Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr hatte die Arbeiten erlaubt, ohne zu kontrollieren, wie sie umgesetzt werden.

09.04.2016

Die Kündigung flatterte bereits vor zwei Jahren in seinen Briefkasten - fristgerecht. Bis heute hofft Kioskbesitzer Ali Balkiz, dass er sein Büdchen im Hochhaus an der Großen Pranke doch noch behalten kann. Beinahe ein halbes Jahrhundert gibt es den Kiosk im Untergeschoss. Im kommenden Monat muss Balkiz raus.

31.10.2015
Anzeige