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Misburg 103-Jährige verrät ihr Geheimnis für ein langes Leben
Hannover Aus den Stadtteilen Misburg 103-Jährige verrät ihr Geheimnis für ein langes Leben
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00:15 13.08.2017
Walter Malz und Enkelin Christiane Kelb gratulieren Berta Schladitz zum 103. Geburtstag. Quelle: Johanna Stein
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Hannover

Wenig Alkohol, viel Bewegung: Nicht die originellsten Ratschläge für ein langes Leben. Aber sie haben sich als sehr wirksam erwiesen. Zumindest für Berta Schladitz. Die Seniorin hört und sieht zwar nicht mehr ganz so gut wie früher einmal. Aber sie beteiligt sich jeden Tag an den Gymnastik- und Gedächtnisübungen im Altenheim St. Martinshof. Dort hingezogen ist sie vor gut vier Jahren - mit 98. Mittlerweile ist sie die älteste Bewohnerin. Am Sonntag hat Schladitz ihren 103. Geburtstag gefeiert.

Ein spezielleres Geheimnis hat die Seniorin dann aber doch noch, verrät Enkelin Christiane Kelb. Entscheidend ist das Frühstücksritual, weiß die 49-Jährige. „Bei meiner Oma gab es morgens immer Quark mit Kräutersalz, dazu einen Schluck warmes Wasser mit Honig“, sagt Kelb und drückt dem Geburtstagskind einen Kuss auf die Wange. „Du bist meine Lieblingsomi, die Allerbeste“, sagt die Enkelin und die 103-Jährige antwortet ergriffen: „Du bist so lieb!“

Auch der Ministerpräsident lässt gratulieren

Zwei Töchter, vier Enkel und sechs Urenkel hat Schladitz - einige davon feiern den Geburtstag mit ihr im Seniorenzentrum in Misburg. Kelb ist sogar extra aus Thüringen angereist. Und auch über offiziellen Besuch freut sich die Jubilarin: Der stellvertretende Regionspräsident Michael Dette gratuliert, ebenso Bürgermeister Klaus Dieter Scholz - auch im Namen des Ministerpräsidenten Stephan Weil.

Bevor sie nach Misburg gezogen ist, lebte Berta Schladitz - die ursprünglich aus Westpreußen stammt - mehr als 60 Jahre lang in Lahe. Ihre Nachbarin dort sei auch 103 Jahre alt geworden, erzählt Walter Malz, ein guter Freund der Familie, der Schladitz seit vielen Jahren pflegt. Die Tochter jener Nachbarin besuche Schladitz noch immer regelmäßig in Misburg.

Kontaktfreudig war Berta Schladitz schon immer. „Und sie ist pflegeleicht, deshalb ist sie der Liebling auf der Station“, sagt Malz und schmunzelt. Dreimal in der Woche besucht er die Seniorin, spielt ihr auf der Mundharmonika vor, sie singt dazu. Denn auch die Musik mag ihren Teil zu diesen 103 Jahren beigetragen haben. An Silvester, so erinnert sich die Enkelin, schob Opa Fritz Schladitz immer alle Tische zur Seite und tanzte Polka mit seiner Berta. Polka, Quark, Wasser und Honig - damit kann wohl nichts schiefgehen.

Von Johanna Stein

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