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Misburg Zukunft des Bezirks: Stadt fördert Bürgerbeteiligung
Hannover Aus den Stadtteilen Misburg Zukunft des Bezirks: Stadt fördert Bürgerbeteiligung
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06:00 03.05.2017
Von Bernd Haase
Kommt das Ende 2018? Das Bürgerhaus Misburg ist nicht so ausgelastet, wie sich die Stadt das wünscht. Quelle: Christian Link
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Hannover

Die Stadt sieht in dem Projekt "Mein Quartier 2030" eine Chance, „Zukunftsvorstellungen für die Entwicklung der einzelnen Kieze querschnittsorientiert darzustellen und aufzuzeigen“. Für die örtliche CDU handelt es sich dagegen, wie sie bei der Vorstellung des Projekts im Stadtbezirksrat kritisierte, um eine Alibiveranstaltung. „Die Probleme im Stadtbezirk sind längst bekannt. Man muss sie endlich anpacken, statt ständig neu darüber zu reden“, sagte ihr Fraktionsvorsitzender Patrick Hoare.

Wer recht hat, darüber könnte sich am Dienstag, 9. Mai, in der Zeit von 17.30 Uhr bis 20.30 Uhr im Großen Saal des Bürgerhauses Misburg an der Seckbruchstraße ein erster Fingerzeig ergeben. Dort geht das erste Forum zu „Mein Quartier 2030“ über die Bühne. Es ist eine offene Diskussions- und Informationsveranstaltung, an der sich jedermann beteiligen darf.

Die Verwaltung hat die beiden Hamburger Büros Tollerort und Elbberg als Gutachtergemeinschaft beauftragt. Sie haben erkundet, wie der Stadtbezirk Misburg-Anderten mit Blick auf künftige Herausforderungen aufgestellt ist, welche Projekte verwirklicht oder zumindest in Planung sind, wo auszubauende Stärken liegen und welche Handlungsansätze empfohlen werden können. Die Gutachter stellen ihre Analyse-Ergebnisse beim Forum zur Diskussion.

Den zweiten Baustein von „Mein Quartier 2030“ bildet am Sonnabend, 10. Juni, von 10 bis 14 Uhr, eine Rundfahrt. Dabei will man einzelne Projekte vor Ort erörtern. Teilnehmer werden um Anmeldung gebeten unter der Rufnummer (0 40) 38 61 55 95 oder an mail@tollerort-hamburg.de per E-Mail. Es folgen Mitte Juni ein zweites Forum in Anderten sowie schließlich der Abschlussbericht.

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