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Brezeln statt Brot am Kröpcke

Imbissbuden mit neuem Konzept Brezeln statt Brot am Kröpcke

In den Imbissbuden am Kröpcke ändert sich Ostern einiges: Gleich vier Geschäfte an der Bahnstation erhalten einen neuen Namen und ein neues Konzept. Der Schwerpunkt soll jedoch weiter auf frischem Gebäck liegen.

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Katerina Zarbala verkauft jetzt Brezeln an der „Brezel Station“. Zuvor waren die Kioske von Gaues betrieben.

Quelle: Foto: Naumann

Mitte. Die vier Imbissstände in der Bahnstation Kröpcke bekommen bereits zum dritten Mal seit 2013 einen neuen Namen. Verkauft wird künftig nicht mehr unter dem Label „Broterbe Gaues“, sondern an der „Brezel Station“ - wobei das Wort Station Englisch ausgesprochen wird. Zwei der vier Buden, die in der untersten Ebene der Station, haben bereits geöffnet, dort hängen schon die Schilder mit dem neuen Firmennamen. Die beiden anderen eine Etage höher sind derzeit noch geschlossen. Auf Zetteln an den geschlossenen Jalousien suchen die Betreiber nach neuen Verkäufern.

Mit dem Namen „Brezel Station“ ist auch ein neues Konzept verbunden, erklärt Geschäftsführer Valentin Zurr. Er ist einer von zwei Investoren, die die insolvente Bäckerei Broterbe Gaues 2013 gerettet haben. Nun setzt er als alleiniger Chef, wie der Name schon erahnen lässt, am Kröpcke auf Brezeln und andere Snacks. „Die Leute wollen im Vorbeigehen schnell etwas Frisches auf die Hand“, sagt er. Der Versuch, frisches Brot aus der Backstube der Bäckerei Broterbe Gaues in der Station anzubieten, sei am mangelnden Interesse der Kunden gescheitert. Stattdessen gibt es nun einen Kaffee zum Mitnehmen ab 1,20 Euro, eine Laugenbrezel für 2,20 Euro und verschiedene belegte Brötchen.

Neu im Sortiment sind außerdem Tageszeitungen. Über Ostern müssen die U-Bahn-Kunden allerdings noch auf diesen Service verzichten, dann sind die vier Läden geschlossen. Ab Ende nächster Woche sollen dann alle vier Filialen von 5 bis 18 Uhr geöffnet sein. Zurr ist sich sicher, dass das Geschäft dann besser laufen wird als bisher. „Hier laufen so viele Menschen rum, wir müssen nur das anbieten, was sie wollen“.

Der erneute Namenswechsel führt eine Entwicklung fort, die im Sommer 2013 begonnen hat. Damals gab die hannoversche Firma Gaststätten Betriebe-Claus die vier Ausschankbuden und damit den Namen „Kaffeemühle“ nach 40 Jahren auf. Es übernahm der lokale Caterer Berrymans - allerdings nur etwa ein Jahr lang. Seitdem gehörten die Buden zur Marke „Broterbe Gaues“.

Gerko Naumann

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