Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Kleingärtner fühlen sich vom Kröpcke verdrängt

Demonstration verlegt Kleingärtner fühlen sich vom Kröpcke verdrängt

Die Kundgebung des „Aktionsbündnis gegen die Kleingartenzerstörung“ wurde vom Kröpcke zur Aegidienkirche verlegt. Dort dürfen die Protestierenden jetzt jedoch nicht langziehen. Grund: Die Stadt hat es nicht erlaubt. Die Kleingärtner fühlen sich in die Seitenstraßen verdrängt und reagieren verärgert.

Voriger Artikel
51-Jähriger schläft während Einbruchsversuch ein
Nächster Artikel
Duo attackiert 52-Jährigen in der Innenstadt
Quelle: Collage (dpa/Logo des Aktionsbündnisses)

Hannover. Wer am Sonnabend ab 14 Uhr an der Demonstration für die Erhaltung von Hannovers Kleingärten teilnehmen will, sollte nicht zum Kröpcke gehen. Dort wollte das „Aktionsbündnis gegen die Kleingartenzerstörung“ seine Kundgebung beginnen lassen, darf es aber nicht. Ausgangspunkt ist stattdessen die Aegidienkirche, danach soll der Tross der Kleingartenfreunde über Osterstraße und Schmiedestraße zur Marktkirche ziehen. „Die Stadt will den friedlichen Protest in die Seitenstraßen verbannen“, heißt es in einer Mitteilung des Bündnisses. Dieses Verhalten zeige, dass der Protest gegen die Umwandlung von mehr als 800 Kleingärten in Bauland bereits Aufmerksamkeit erregt habe. Die Stadt befürchte ein Anwachsen des Unmuts.

Vielleicht findet man bei der Stadt das Aktionsbündnis wirklich nicht so toll. Die Verbannung vom Kröpcke hat aber einen anderen Hintergrund. Auf den großen Plätzen in diesem Bereich laufen am Sonnabend bereits die Aufbauarbeiten für den Regionsentdeckertag am Sonntag - unter anderem für Bühnen und Technik.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Mitte, Hannover
So schön ist Hannover-Mitte
Unveröffentlichte Bilder von Wilhelm Hauschild