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Mitte, Hannover Lister Dreieck kostet 64 Millionen Euro
Hannover Aus den Stadtteilen Mitte, Hannover Lister Dreieck kostet 64 Millionen Euro
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00:15 23.07.2016
So soll der Neubau aussehen. Quelle: privat
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Hannover

In gut zwei Jahren soll es fertig sein, das neue Bahn-Verwaltungsgebäude am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB). Nun ist auch bekannt, wer den Bau der Zentrale finanziert: Die Deutsche Hypo beteiligt sich mit 44 Millionen Euro und die Sparkasse Hannover mit 20 Millionen Euro an dem Projekt der Kölb-Kruse-Gruppe.

"Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Hannover"

Der Essener Bauträger setzt die Pläne des Berliner Architekturbüros Hascher Jehle um: Ein abgerundetes Dreieck mit Klinkerfassade und etliche hochformatige Fenster - so soll der künftige hannoversche Hauptsitz der Deutschen Bahn aussehen. „Über die Finanzierung dieser attraktiven Projektentwicklung an unserem Heimatstandort in Hannover freuen wir uns ganz besonders“, erklärt Andreas Pohl, Sprecher des Vorstands der Deutschen Hypo. Von der guten innerstädtischen Lage des Bürogebäudes werde auch die Umgebung des sogenannten Lister Dreiecks profitieren. Marina Barth, Mitglied des Vorstandes der Sparkasse Hannover, ergänzt: „Der Gebäudekomplex mit modernen Büros ist ein deutliches Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Hannover.“

Bahn plant bundesweite Kongresse

In das Bürogebäude mit rund 28.000 Quadratmetern Geschossfläche sollen 1100 Bahn-Mitarbeiter aus mehr als 20 verschiedenen Tochterunternehmen einziehen. 800 Büroräume stehen zur Verfügung, und auch für große Konferenzräume ist Platz. Die Bahn plant, in ihrer hannoverschen Zentrale bundesweite Kongresse des Konzerns abzuhalten - wegen der günstigen Verkehrsanbindung Hannovers. Den alten Hauptsitz in der Joachimstraße gibt die Bahn nach Fertigstellung des Neubaus auf.

Ein Fonds der Savills Investment-Management hat den neungeschossigen Neubau zu Füßen des Alten Fernsehturms bereits gekauft und übernimmt ihn nach Abschluss der Bauarbeiten - die Deutsche Bahn wird dann als Mieter in das Gebäude einziehen.

Von Johanna Stein

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