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Mitte, Hannover Was ändert die Wahl am Gartenfriedhof?
Hannover Aus den Stadtteilen Mitte, Hannover Was ändert die Wahl am Gartenfriedhof?
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00:15 13.09.2016
Von Conrad von Meding
Die Initiative streitet dafür, dass eine Trinkergruppe den Park an der Marienstraße weniger intensiv nutzt. Quelle: Samantha Franson
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Hannover

Gisela Kuhlmann von der Initiative Renaissance Gartenfriedhof, die seit Jahren Patenschaften für das kulturhistorische Ensemble einwirbt und dafür streitet, dass eine Trinkergruppe den Park an der Marienstraße weniger intensiv nutzt, hat Briefe an die im Rat vertreteten Parteien geschrieben. Mit ihren Anschreiben wollte sie erfragen, was denn die Politiker nach der Kommunalwahl in Sachen Gartenfriedhof zu ändern gedenken.

Die Mehrheitsfraktion hat sich nach Aussage Kuhlmanns allerdings nicht gerührt: Von den Sozialdemokraten sei keine Post im Briefkasten der engagierten Verteidigerin des Gartenfriedhofs gelandet. „Dass von der SPD keine Antwort gekommen ist, hat mich sehr erstaunt“, sagt Kuhlmann.

CDU ist unzufrieden mit Trinkgelagen

Bei den Christdemokraten hat Fraktionschef Jens Seidel geantwortet, dass seine Fraktion unzufrieden mit den Trinkgelagen auf der historischen Grünanlage sei und daher mehrfach versucht habe, die Friedhofssatzung für das Areal anwenden zu lassen. Damit sei man aber leider an der politischen Mehrheit im Rat gescheitert. Bei der FDP heißt es, im Falle einer Wiederwahl wollten sich Hannovers Liberale dafür einsetzen, „dass die Stadt endlich ordnungspolitisch durchgreift und für Ordnung sorgt“.

Die Grünen argumentieren in ihrem ausführlichen Schreiben an Kuhlmann, dass generell niemand von den öffentlichen Plätzen der Stadt vertrieben werden dürfe. Diese Maßgabe gelte auch für den Gartenfriedhof. Politik und Verwaltung hätten sich aber intensiv um die wertvolle Grünanlage gekümmert, indem sie etwa eine Toilette aufgestellt und diverse Grabsanierungen angeschoben hätten.

Hunderte Hannoveraner haben am Kröpcke das größte Kreidebild, dass die Stadt je gesehen hat, gemalt. "Mach dein Kreuz" stand am Ende als Kernsatz eines bunten Nana-Bildes auf dem Kröpcke-Pflaster - Aufforderung des Freundeskreises, am Sonntag zur Wahl zu gehen.

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