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Mitte Am Kröpcke fällt die Rückseite
Hannover Aus den Stadtteilen Mitte Am Kröpcke fällt die Rückseite
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22:36 12.07.2011
Von Conrad von Meding
Beim Abriss am Kröpcke fällt die Rückseite. Quelle: Michael Thomas
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Hannover

Wo im Erdgeschoss einst Schlemmermeyer seine Delikatessen verkaufte, wachsen jetzt die Schutthaufen. Dort wird Platz geschaffen für den Aufbau eines zweiten Großkrans, damit ab Oktober der Abbruch der Turmetagen beginnen kann.

Etwa für diesen Zeitraum wird auch die Eröffnung der neuen Geschäftsräume von Peek & Cloppenburg in der frisch errichteten Gebäudespitze am Kröpcke erwartet. Ein genauer Termin für die Eröffnungsfeier steht noch nicht fest, bislang ist stets von Herbst die Rede.

Staub, Schmutz und Schutt - der Abriss der Rückseite des Kröpcke-Centers in Hannovers Innenstadt geht voran. Dort, wo früher eingekauft wurde, hauen jetzt die Bagger alles weg.

Klar ist dafür jetzt: Ab Anfang September beginnt die größte Kieslieferung, die die Innenstadt in den vergangenen Jahrzehnten erlebt hat. Fast 9000 Tonnen Kies werden an der Oper vorbei auf den Kröpcke gebracht, die Lastwagen rangieren dann rückwärts in die Ständehausstraße und laden ihre Fracht dort in einem staub- und lärmgeschützten Zeltbau ab. Der Kies wird in die vierte und fünfte Kelleretage hinabgelassen. Er dient dort als unterirdisches Gegengewicht, damit das Gebäude nicht im Grundwasser auftreibt, wenn der Turm abgerissen und damit alles leichter wird. Der Kies in der fünften Kelleretage bleibt dauerhaft liegen. Der aus der vierten Etage soll nach Abschluss der Abrissarbeiten wieder herausgepumpt und auf anderen Baustellen verwertet werden.

Für das gesamte Projekt ist eine gigantische Logistikleistung vonnöten. Die Kieslieferungen sollen nach neuester Absprache immer tagsüber erfolgen, weil nachts die Lastwagen das Abbruchmaterial wegbringen. Die nächsten Wochen allerdings werden mit den Vorbereitungen für den Kranaufbau vergehen: Es müssen vier riesige Fundamente gegossen werden, um die Schwerlast abzufangen.

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