Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
Am Kröpcke fällt die Rückseite

Mitte Am Kröpcke fällt die Rückseite

Arbeiter haben begonnen, die Rückseite des Kröpcke-Centers in der hannoverschen Innenstadt abzureißen. Mobilbagger zertrümmern in waghalsigen Höhen und auf schmalen Betonträgern balancierend die Etagen der Betonburg im Bereich Platz der Weltausstellung.

52.374455 9.73862
Google Map of 52.374455,9.73862
Mehr Infos
Nächster Artikel
Bürger engagieren sich für historische Grabanlagen

Beim Abriss am Kröpcke fällt die Rückseite.

Quelle: Michael Thomas

Hannover. Wo im Erdgeschoss einst Schlemmermeyer seine Delikatessen verkaufte, wachsen jetzt die Schutthaufen. Dort wird Platz geschaffen für den Aufbau eines zweiten Großkrans, damit ab Oktober der Abbruch der Turmetagen beginnen kann.

Etwa für diesen Zeitraum wird auch die Eröffnung der neuen Geschäftsräume von Peek & Cloppenburg in der frisch errichteten Gebäudespitze am Kröpcke erwartet. Ein genauer Termin für die Eröffnungsfeier steht noch nicht fest, bislang ist stets von Herbst die Rede.

Der Abriss der Rückseite des Kröpcke-Centers geht voran.

Zur Bildergalerie

Klar ist dafür jetzt: Ab Anfang September beginnt die größte Kieslieferung, die die Innenstadt in den vergangenen Jahrzehnten erlebt hat. Fast 9000 Tonnen Kies werden an der Oper vorbei auf den Kröpcke gebracht, die Lastwagen rangieren dann rückwärts in die Ständehausstraße und laden ihre Fracht dort in einem staub- und lärmgeschützten Zeltbau ab. Der Kies wird in die vierte und fünfte Kelleretage hinabgelassen. Er dient dort als unterirdisches Gegengewicht, damit das Gebäude nicht im Grundwasser auftreibt, wenn der Turm abgerissen und damit alles leichter wird. Der Kies in der fünften Kelleretage bleibt dauerhaft liegen. Der aus der vierten Etage soll nach Abschluss der Abrissarbeiten wieder herausgepumpt und auf anderen Baustellen verwertet werden.

Für das gesamte Projekt ist eine gigantische Logistikleistung vonnöten. Die Kieslieferungen sollen nach neuester Absprache immer tagsüber erfolgen, weil nachts die Lastwagen das Abbruchmaterial wegbringen. Die nächsten Wochen allerdings werden mit den Vorbereitungen für den Kranaufbau vergehen: Es müssen vier riesige Fundamente gegossen werden, um die Schwerlast abzufangen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Stolperfalle
Stolperfalle Kröpcke.

Der Sturz eines Rollstuhlfahrers auf dem Gehweg vor der Kröpcke-Baustelle hat bei Politikern ein nahezu einhelliges Echo ausgelöst: Die Bauverwaltung muss den Zustand des Gehwegs überprüfen und mögliche Gefahrenstellen sofort beseitigen lassen.

mehr
Mehr aus Mitte