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Neubau

Heftige Debatte um neue Optik am Raschplatz

Von Conrad von Meding

Die Optik der rückwärtigen Fassade vom Raschplatz-Neubau hat am Montag heftige Diskussionen im Internetforum dieser Zeitung ausgelöst. Von einem „Schandfleck“ für Hannover und einer „stillosen grauen Masse“ ist dort die Rede.
Der Entwurf des erstplatzierten Architekturbüros Koch Panse sei nicht bis ins Detail umzusetzen gewesen, sagte HRG-Geschäftsführer Thomas Heinemann.

Der Entwurf des erstplatzierten Architekturbüros Koch Panse sei nicht bis ins Detail umzusetzen gewesen, sagte HRG-Geschäftsführer Thomas Heinemann.

© Christian Burkert

Debatte um Optik des Raschplatz-Neubaus: Anlass war die Berichterstattung über das Auseinanderklaffen des Siegerentwurfs im Architektenwettbewerb und der jetzt gebauten Realität. Der Bauherr und Wettbewerbsauslober, die kommunale Tochtergesellschaft HRG, verteidigte am Montag das Bauwerk. Der Entwurf des erstplatzierten Architekturbüros Koch Panse sei nicht bis ins Detail umzusetzen gewesen, sagte HRG-Geschäftsführer Thomas Heinemann. Unter anderem befänden sich dort, wo im Entwurf Schaufenster gezeichnet waren, Trafostationen und ein großer Lastenaufzug, über den die Geschäfte der Passerellenebene mit Waren versorgt werden.

Die ursprünglich für die oberen Geschosse vorgesehenen großen Fenster seien aus statischen Gründen nicht einbaubar gewesen, weil ein Tunnel im Untergrund die Fassadenaufhängung erschwert habe.„Die Version des Wettbewerbssiegers war nicht baubar“, sagt Heinemann. Dies sei aber kein Einzelfall und hänge nicht mit dem Büro zusammen: „In Architektenwettbewerben werden Gebäude meist nur auf Entwurfsstatus abgebildet und sind nicht statisch geprüft.“ Das sei „wie bei Autos, die im Entwurf auch anders aussehen als später auf der Straße“. Die HRG und die Spielbanken als Bauherren seien aber zuversichtlich, dass der Neubau „als Gesamtheit eine positive Wirkung entfalten“ werde. In Kürze sollen die ersten Mieter einziehen.

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  • Kommentar-Prinzessin Chandra Giovanni Bastanza. – 14.01.10
    Was Prinzessin Chandra schrieb , kann ich nur unterstützen.
    Die verantwortlichen Gestalter Hannovers sind so einfallslos und so verklemmt , dabei so von ihrem eigenen Geschmack und ihrer Kompetenz durchdrungen, dass sie schon einen aus größerer Höhe, und dabei etwas mehr verlaufenen Taubenschiß als die höchste Form moderner Kunst schönreden bezahlen können .
  • Fehlersuche Neuling – 14.01.10
    Ich bin hier neu in der Runde und verfolge die Disskusionen seit einiger Zeit. Ich bin auch der Meinung das wir keine Besserwisser brauchen aber ein gewißes Mindestniewo sollte schon sein.
  • @LJA Links der Leine – 13.01.10
    Also ich finde den Oesterlen-Anbau des Landtages ganz in Ordnung und die alte Preussag-Zentrale großartig. Wenn sie an letzterer etwas auszusetzen haben, kann man sie glaube ich nicht zufrieden stellen.
    Was den HRG-Neubau am Raschplatz angeht, so stimme ich mit meinen Vorredner darin überein, dass das ein absoluter Fehlgriff ist. Habt Ihr das Gebäude mal nach einem Schauer gesehen? Das ist ein Graus, wie der Stein sich dann verfärbt!
  • @ pünktchen egal – 13.01.10
    unsere Baubehörde wird infolge von Überlastung und Verwaltungsverwaltung im nächsten halben Jahr auf nchts mehr reagieren. Im Sommer 2010 wird es mit dem Kröpkebau eventuell weitergehen!
  • Stadtplanung pünktchen – 13.01.10
    Das Gebäude ist von vorne gerade noch erträglich, die Rückseite ist jedoch wie ein Schlag in das Gesicht.

    Das Ziel, hier mit einer offenen und freundlichen Fassade, plus Ladengeschäften im EG die Rückseite zu beleben ist gründlich fehlgeschlagen.

    Zusammen mit der Bebauung der ZOB-Fläche HÄTTE sich hier die Chance ergeben diesen nach Urin stinkenden und als Drogenumschlagplatz gebräuchlichen Stadtraum in etwas lebenswertes zu verwandeln, in dem Menschen sich gerne aufhalten und man nicht Angst nach Einbruch der Dämmerung bekommen muß.

    Mission fehlgeschlagen!

    Ich fordere die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen, vielleicht regt sich unsere tolle Baubehörde ja mal?
    Immerhin sind ihre Vorgaben auf das Übelste missachtet worden...
  • @Fehlersucher Alt-68er – 13.01.10
    Hallo Fehlersucher! Wenn auch das in manchen Kommentaren gebrauchte Deutsch vielleicht gewöhnungsbedürftig ist, stimme ich Ihnen doch voll zu in der Beurteilung einiger hier aktiver Oberlehrer.
  • @ Prinzessin Chandra LJA – 13.01.10
    Die Deutsche Architektenschaft ist, zumindest in ihrer großen Mehrheit, schon seit langem eine absolut selbstgerechte und überbezahlte Truppe. Das beginnt schon damit, dass die Nachkriegsarchitektur, die doch nur Ausdruck einer ängstlichen Ausdruckslosigkeit war, heute nachträglich noch als mutiges Statement gegen den Fachismus schön geredet wird.
    Seit dem fällt unserer Architektenschaft nichts besseres mehr ein, als endlose, nur minmal abweichende Variationen des alten Bauhaus-Stils. Dabei gibt es dann in diesen Kreisen mindestens 20 Arten, den Begriff "Langweilig" zu beschreiben.
    Natürlich macht man sich damit die Arbeit sehr leicht. Man kann hier bei uns jede noch so einfallslose Fassade abliefern, und es findet sich garantiert irgend ein lokaler Grosskopfter, der das Ergebnis in den höchsten Tönen lobt. Das erneuerte Gebäude am Raschplatz fällt auch in diese Kategorie.

    Leider ist Hannover eines der Zentren dieser Bewegung, da der linken Ratsmehrheit diese Art von architektonischer Gleichmacherei sehr entgegen kommt. Der Höhepunkt sind dann irgendwelche Bau-Koryphäen, welche den Landtagsanbau oder die alte Preussag-Verwaltung als "hochwertige" Architektur bezeichnen, selbst aber seit Jahren in New York leben. Wie naiv oder dumm muß man eigentlich sein, um sich von solchen Leuten auf den Arm nehmen zu lassen ?
  • Umziehen Rote-Ampel-Welle – 13.01.10
    Stimmt! Und der Meinung sind viele hochkarätige Absolventen der Uni Hannover. Wegziehen aus Hannover wegen kleinbürgerlichem Auftreten.
    Rote-Ampel-Welle -- aber Grüne Plaketten einfordern. Die Autos saufen 100% mehr, der Verkehr stockt (Rad, Auto, Bus) . Was ein Quatsch!
    Kein Streusalz bei Eisesglätte - arme Gehbehinderte!
  • Warum so dunkel? Rüdiger – 13.01.10
    Warum werden eigentlich die Fassaden sowohl beim Neubau am RAschplatz, als auch das ECE so dunkel gestaltet? Warum konnte es nicht etwas helles farbenfrohes sein? Einfach nur hässlich die Fassade, Sorry!
  • Ist es nicht irgendwie müßig ? Krummetsvogel – 12.01.10
    Ist es nicht irgendwie müßig ? Es wird gebaut, nach vielen Diskussionen und Ausschreibungen hin und her... Das Ihme-Zentrum sollte neu gestaltet werden, alles wunderbar - großes Projekt - große Mäuler ! Die Leute die dort leben, die haben den bösen Ärger! Nix ist mit Restrukturierung! Müll und Schrotthaufen ist! Genauso läuft es letztendlich bei allen "Großprojekten" in Hannover! So ist es übrigens schon immer gelaufen! Wieso wurde ein "Wertheim-Center" gebaut, wieso ein "Bredero-Hochhaus", wieso ein "ZOB", obwohl die Tendenz der Zeit auf Individualverkehr lag? Da geht, und ging, es um Eigenintressen von Bau(Sub-)unternehmern, die Hand in ( befeuchtete) Hand gehen mit Eigenintessen anderer Instanzen! Nennen wir sie "Seilschaften"!
  • Hanebüchen Stier – 12.01.10
    Über die Qualität der Architektur will ich mich nicht äußern, auffällig ist indessen, dass vom Wettbewerb bis zur Realisierung einiges schief gelaufen ist. Eine Trafostation und einen Lastaufzug darf man nicht vergessen, wenn diese erhalten bleiben müssen. Hier hat also der Auslober versagt, denn so hätte dieser Entwurf nie den ersten Platz belegen dürfen. Einen Sieger zu küren und dann zu sagen, dessen Entwurf sei gar nicht baubar, zeugt nicht von einer kompetenten Jury.

    Den Bau von Lochfenstern damit zu begründen, dass ein Tunnel im Untergrund die Fassadenaufhängung erschwert hätte, klingt verdammt hanebüchen. Es ist eher anzunehmen, dass jemand den Rotstift angesetzt hat, und sich die Architekten beugen mussten. Entscheidend ist indessen die Frage, ob die Fassade den Genehmigungsplänen entspricht, oder ob der Bauherr inkl. Architekt eigenmächtig davon abgewichen ist. Sollte dies so sein, ist das Bauamt gefragt.
  • Warum eigentlich... frank – 12.01.10

    ... entscheiden nicht die Bürger einer Stadt über die Bauten, die in Hannover entstehen ?

    Meiner Meinung nach ist Archtitektur über Legislaturperioden hinausgehende Realität und fällt deshalb nicht in die Verantwortung der Politik.

    Auch die Jurymitglieder haben keine Berechtigung, über Entwürfe abzustimmen. Außerdem wird hier Steuergeld verbaut. Will sagen, 35 Millionen Baukosten entsprechen ca. 2,3 Millionen Arbeitsstunden.

    Ich bin der Meinung, dass es möglich sein muß, direkten Einfluß nehmen zu können. Zum Beispiel so: Online eine Wahlkarte bereitstellen, ausfüllen, einsenden und maschinell auszählen.

    Außerdem hat Architektur mit Geschmack zu tun. Architekten lernen in einem Studium nur das Wissen anderer Leute auswendig und haben offensichtlich keine eigene Meinung.

    Das ECE ist keine Architektur, sondern ein Gesammel von Ideen aus der Antike (Säulen), Heizungsrippen und einer Fensterfront eines 70er-Jahre-Baus. Schuldiung.
  • Re: Dennis Prinzessin Chandra – 12.01.10
    Ich übersetze mal Dennis Kommentar:
    "Besorgt Euch ein Hamsterrad, in dem Ihr fortwährend strampeln dürft. - Dann kommt auch niemand auf die Idee zu schauen und sich eine eigene Meinung zu bilden."

    So was von mittelalterlich!

    Die seltsame Stadtplanung und Architektur Hannovers ist im ganzen Land bekannt.

    Ob es an Leuten wie Rudolf Hillebrecht lag, dem Nachkriegs-Stadtbaurat, der Hannover zu vielen geraden, kalten, windigen Betonflächen verhalf und für den Abriss unzerstörter alter schöner Häuser sorgte. Hillebrecht baute im Krieg als Regierungsbauführer Flak-Kasernen in Hamburg.
    Oder lag es auch an Gestalten wie Hans Stosberg, dem langjährigen Leiter des Stadtplanungsamtes Hannover, der vor dem Krieg in Ausschwitz "Städteplanung" vollzog.

    Was ich aber heute erschreckend finde ist:
    In kenne viele junge Architektur-Studenten, und die finden solche Klötze auch noch "spannend" (egal ob aus Beton, Glas, Stahl oder alles vermengt).
    Es muss entweder an der Sozialisation innerhalb des Studiums oder an meinungsbildenden Professoren liegen.
    Aber das dies aus eigenen Geschmackssinn entsteigt, bezweifle ich. Denn wie kann es sonst, das sonst kaum einer diese Kuben und Klötze mag ausser den Architekten selbst?
  • mickey mouse Fehlersucher – 12.01.10
    An alle Fehlersucher: Sucht euch doch mal einen ehrenamtlichen Job und gebt Nachhilfe in Deutsch. Viele Kinder wären dankbar und Ihr würdet mich und viele andere nicht mehr nerven. Man bekommt den Eindruck der Kleinkariertheit.
  • die Fassade Karl Gustav – 12.01.10
    Diese schwarz-graue Fassade ist wirklich in ihrer Wirkung einmalig. Insbesondere die schwarz angedeuteten nicht vorhandenen Fensteröffnungen im Kontrast zu den dunkelgrauen übrigen Platten. So eine Fassade habe ich in meinem Leben noch nicht gesehen. Das sieht schon jetzt so Scheisse aus. Wie soll so ein Bau in Würde altern? Dann diese ungegliederte zweistöckige krumm und schiefe Baukörper. Warum hätte man dort nicht einfach einen klar strukturierten 4 - 5 geschossigen Baukörper neu errichten können, der auch mit der gegenüberliegenden Bebauung irgendwie korrespondiert. Warum nicht die Straße anders führen, um gerade zu bauen? Das ist doch nur noch Architektur und Gestaltung für den Moment und überhaupt nicht werthaltig.

    Die ganze Gegend um den Raschplatz ist von einer absonderlichen Häßlichkeit, die ihresgleichen sucht.

    Das Bredero Hochaus kann man noch als zeitgemäße Sünde bewerten. Ebenso die Stadtsparkasse. Der Abriß des alten schönen Postscheckamtes neben dem Amtsgericht und dieser unsägliche Neubau, dessen Fassade derart ungepflegt, ungegliedert und eigentlich abrissreif aussieht. Die neue Bebauung auf dem ZOB, mit unmöglicher FAssade zur Hamburger Allee und irgendwie im 5 m Abstand schräg vor den Fernsehturm geklatscht. Was will man uns in dieser Ecke noch zumuten?

    Man ist beinahe geneigt, das Gefängnis nebst Hinrichtungsstätte auf alten Darstellungen von Hannover als die schönere Bebauung zu betrachten.
  • Vor-Kommentare Dennis – 12.01.10
    Das ist sowas von albern. Man hat das Gefühl, das die Leute, die hier ständig meckern nichts besseres zu tun haben, als den ganzen Tag durch die Stadt zu fahren um nach Häßlichem zu suchen. Habt ihr alle nichts besseres zu tun? Sucht euch mal nen Ganztagsjob, dann habt ihr gar keine Zeit euch solche Gebäude im Tageslicht anzuschauen.
    Alternative: Umziehen!
    Furchtbar!
  • ... Hot Spot – 12.01.10
    @ Spottdrossel

    Nun, danke für ihre Bemühungen die Kommentare hier auf Rechtschreibung zu prüfen.

    Aber haben Sie nichts Besseres zu tun, zum Beispiel hier mal einen konstruktiven Beitrag zu leisten?
  • @Hot Spot Spottdrossel – 12.01.10
    Ernst-August-Gallerie?

    Wahrscheinlich bist Du lange nicht dort gewesen. Solltest mal wieder hingehen und die Schrift lesen. Oder hast Du es an der Galle?
  • Stadtentwicklung? My50Cent – 12.01.10
    @ TL

    Nun, nur weil Sie persönlich augenscheinlich genau wie ihr Bekanntenkreis kein ästhetisches Empfinden haben sollten Sie doch den Bürgern, die sich für ein ansprechendes Äußeres ihrer Innenstadt einsetzen, nicht den Mund verbieten wollen...

    Es geht hier einfach darum, dass der Bau weit hinter seinen Möglichkeiten zurückbleibt und insbesondere die Rückseite bei weitem keine Verbesserung für die Gstaltung des ohnehin schwierigen Stadtraumes zum ZOB hin macht.

    Immerhin soll der ZOB ja auch neu bebaut werden, und hier hätte man endlich einmal die Gelegenheit gehabt eine windige und schmuddelige Ecke in einen belebten und passablen Stadtraum zu verwandeln bei dem es dem Bürger nicht mehr Angst und Bange wird...

    Genau dies war übrigens auch im Ausschreibungsverfahren so zwingend von der Politik vorgegeben und ist hier von dem Bauherren in eklatanter Weise missachtet worden!

    Insofern sollten doch vielleicht auch Sie, Herr oder Frau TL, sich einmal mehr Gedanken um eine sinnvolle Stadtentwicklung machen anstatt hier sinnfreie Kommentare abzugeben.
  • Bleibt DA – 12.01.10
    zu hoffen, dass am ZOB ein vernünftiges Gebäude hinkommt, um den hinteren Bereich optisch noch zu retten.
    Das Gebäude Richtung Sparkasse gefällt mir aber ganz gut.
  • Liebes HAZ-Team TL – 12.01.10
    Bitte schalten Sie die Kommentarfunktion ab. Es wird hier völlig unnötig die Realität verdreht. Meine Person und viele Bekannte finden den Bau nicht so schlimm, wir er hier gemacht werden. Es melden sich schlißelich immer nur die zu Wort (also hier im Forum und anderen Foren), die was zu meckern haben. Die, die den Bau begrüßen sagen nämlich nichts. Wie immer.

    Was sich im Forum der HAZ und BILD abspielt ist einfach nur noch subjektiver engstirniger Gehirnbrei!
  • hannover ist keine weltmetropole, sondern ein rückständiges dorf! Mete – 12.01.10
    liebe leute, was regt ihr euch auf ?? hannover ist nunmal keine weltmetropole, sondern ein rückständiges dorf ohne bedeutung!!!

    die stadtverwalter taugen nichts, alle kassieren ab, aber keine gegenleistung!

  • Ha Ha Carsten – 12.01.10
    Nicht bis ins Detail umsetzbar... was Fensterpositionen angeht, mag dieses Argument ja noch gelten. Was allerdings wieder die Frage aufwirft, die ich unter dem vorigen Artikel schon gestellt habe: warum hat man den Betonbunker nicht einfach abgerissen und etwas vernünftiges dorthin gebaut?

    Die Antwort auf das 'warum' dürfte dieselbe sein, die erklärt warum der Rest des Entwurfs nicht 'bis ins Detail umsetzbar' war. Billige Alu-Optik statt Rahmenelementen aus Holz und die Rückwand eines Spielcasinos statt Läden hinter den Erdgeschoss-Fenstern haben wohl kaum etwas mit der Statik zu tun. BILLIG sollte es sein und sonst nichts!

  • PFLOK PFLOK – 12.01.10
    VOLL PFLOK DAS TEIL

  • Katastrophales Gesamtbild Hot Spot – 12.01.10
    Die Architektur dieses grauen Monolithten ist in der Tat eine Zumutung.

    Hier wurde viel Geld verbaut um ein katastrophales Gesamtbild zu erschaffen. Insbesondere die Auflage, die Rückseite des Gebäudes hell und lebendig zu gestalten um den Bereich des ZOB mit aufzuwerten ist völlig in die Hose gegangen.

    Kein auswärtiger Besucher wird glauben, dass es sich bei diesem Bunker um das neueste Bauprojekt in der Innenstadt handelt.

    Ich frage mich, warum sich ausgerechnet Hannover immer wieder billigste Investorenarchitektur in die Innenjstadt setzen lässt.
    Das katastrophale Rosenquartier ist ein weiteres Beispiel für misslungene Architektur in der Innenstadt, und die Ernst-August-Gallerie ist ebenfalls wahrlich kein Schmuckstück.

    Hier haben die Entscheidungsträger in der Politik, insbesondere in der Stadtplanung deutlich versagt.

    Andere Städte machen vor wie hochwertige Architektur auszusehen hat, man denke an den Dresdner Neumarkt, an die Frankfurter MyZeil, an den neuen Entwurf von Liebeskind für Düsseldorf, die Hamburger Hafencity, den Medienhafen in Düsseldorf etc.

    In anderen deutschen Städten gibt es beispielsweise auch die Auflage, keine neuen Parkhäuser mehr oberirdisch zu errichten.
    Bedenkt man die abgrundtiefe Hässlichkeit der hannoverschen Innenstadtparkäuser wäre hier wohl deutlicher Handlungsbedarf gegeben!

    Nur wir Hannoveranner lassen uns eine Schrottkiste nach der anderen in unsere Innenstadt pflanzen...
  • Schandfleck Christina – 12.01.10
    der einzige Schandfleck dort wird die Spielbank. Warum baut man nicht etwas anständiges um auch die Attraktivität für diesen Platz zu steigern. Damit klappt das bestimmt nicht. Die Spielbank stürzt nur nochmehr Spielsüchtige ins Unglück!! Total unnötig!

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