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Hoher Besuch im Rathaus Hannover

CDU-Sommerempfang Hoher Besuch im Rathaus Hannover

Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) hat am Dienstag den Sommerempfang der CDU-Landtagsfraktion im Rathaus Hannover besucht. Er traf dort alte Bekannte aus seiner Zeit im niedersächsischen Landtag.

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Plauderten vor dem Gartensaal des Neuen Rathauses: Wiebke und Philipp Rösler (von links), Ursula von der Leyen, Björn Thümler und David McAllister.

Quelle: Nico Herzog

Hannover. Politiker müssen nunmal aus aktuellen Gründen ihre Terminpläne umschmeißen, und so konnte Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Peter-Harry Carstensen gestern Abend nicht am Sommerempfang der niedersächsischen CDU-Landtagsfraktion teilnehmen. Der Regierungschef war stattdessen in Kieler Krisensitzungen gefordert. Das Thema indes, die jüngsten Verwicklungen in der Lolita-Affäre des dortigen CDU-Chefs Christian von Boetticher, spielten auch ohne Carstensen an den Stehtischen im Neuen Rathaus eine Rolle – zumal bundesweit die Stimmungslage der Christdemokraten zum Ende der diesjährigen Sommerferien sowieso nicht rosig ist.

Mehr als 600 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Verbänden waren in den Gartensaal des Neuen Rathauses gekommen. Der Ersatz für den Ehrengast Carstensen war allerdings nicht minder prominent, sondern im Gegenteil herausragend: Vizekanzler Philipp Rösler, obwohl Freidemokrat, kam zum CDU-Empfang. Ministerpräsident David McAllister begrüßte ihn als „guten Freund“, und gemeinsam mit CDU-Fraktionschef Björn Thümler richteten die beiden den Blick nach vorn – auf die bevorstehenden Kommunalwahlen in gut drei Wochen.

Auch McAllister verkniff sich aber einen Seitenhieb auf die Kieler Affäre des Christian von Boetticher nicht, dem seine Leidenschaft für die modernen Medien Facebook und Twitter zum Verhängnis geworden war. „Die Möglichkeit zum direkten Gespräch miteinander, wie hier beim Sommerempfang, ist immer noch die beste Möglichkeit zum Meinungsaustausch – besser als Facebook oder Twitter“, betonte McAllister, der selbst den neuen sozialen Medien ausgesprochen skeptisch gegenübersteht.

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