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Mitte Kinder planen Spielplatz am Gartenfriedhof
Hannover Aus den Stadtteilen Mitte Kinder planen Spielplatz am Gartenfriedhof
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06:15 27.05.2012
Attraktiver für spielende Kinder: Eine neue Wippe und ein neues Klettergerüst sollen für mehr Spaß auf dem Spielplatz sorgen. Quelle: Poblete
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Mitte

„Wir brauchen eure Ideen!“ Dieser Aufforderung auf einem Flyer folgten jüngst acht Kinder, ihre Eltern und ein paar andere interessierte Anwohner des Warmbüchenviertels. Sie versammelten sich auf dem Gartenfriedhof an der Arnswaldtstraße, um mit Vertretern der Stadt die Umgestaltung des dortigen Spielplatzes zu diskutieren. In der Vergangenheit hatte es hier schon hitzige Debatten über eine Gruppe von Trinkern und freilaufende Hunde gegeben. Dieser Austausch verlief jedoch ruhig. „Es war ein sehr einvernehmliches Gespräch“, sagte Gesina Schindler vom Bereich Planen und Bauen im Nachhinein. Seit einige Bänke versetzt wurden, habe sich die problematische Klientel der Trinker auch weiter vom Spielplatz entfernt.

Im Fokus der Gesprächsrunde stand an diesem Tag eh ein anderes Thema - die Anschaffung neuer Spielgeräte. Landschaftsarchitektin Kristin Weber vom städtischen Fachbereich Umwelt und Stadtgrün stellte ein vorbereitetes Konzept der Stadt vor. Darin sind eine neue Wippe sowie ein Klettergerüst mit Rutsche enthalten. Außerdem sollen die Schaukel und der Sandkasten versetzt werden. Der Plan der Stadt, das vorhandene Spielhäuschen abzureißen, stieß bei Eltern und Kindern jedoch auf wenig Begeisterung – sie möchten, dass dieses erhalten bleibt. Auch ihre eigenen Wünsche trugen die Anwesenden vor. Nach ihren Vorstellungen sollen ein Tisch, Drehspielgeräte und Angebote für kleinere Kinder den Spielplatz künftig bereichern.

Der Bezirksrat Mitte hat bereits entschieden, die Umgestaltung des Spielplatzes auf dem Gartenfriedhof mit 20.000 Euro aus dem Sonderprogramm zur ökologischen Aufwertung von Schulhöfen und Spielplätzen zu unterstützen. Laut Gesina Schindler reicht die Summe aber nicht aus. Sie könne sich deswegen vorstellen, das Bauvorhaben in mehreren Abschnitten zu realisieren. Wenn alles gut geht, soll im Sommer ein konkreter Plan zur Umgestaltung stehen, die Bauarbeiten könnten dann im Frühjahr 2013 beginnen.

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