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Mitte Rat spricht über Hochwasserschutz am Glockseeufer
Hannover Aus den Stadtteilen Mitte Rat spricht über Hochwasserschutz am Glockseeufer
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09:40 22.09.2011
Die Altlastenabgrabungen am Glockseeufer sind abgeschlossen. Nun stehen die Arbeiten zum Hochwasserschutz bevor. Quelle: Thomas
Mitte

In seiner letzten Sitzung der ablaufenden Wahlperiode arbeitet der Bezirksrat Mitte noch zahlreiche Themen ab, bevor sich im Oktober das neue kommunalpolitische Gremium im zentralsten Stadtbezirk Hannovers konstituiert. Eine Auswahl der Themen:

  • Glockseeufer: Allein mit acht Anträgen will die CDU-Fraktion Einfluss auf das Geschehen am Glockseeufer der Ihme nehmen, wo die Altlastenabgrabungen abgeschlossen sind. Unter anderem fordert sie für die bevorstehenden Arbeiten zum Hochwasserschutz, zwei alte Bäume aus dem Fällkonzept herauszunehmen, für die Skulptur „Große Begehbare“ einen nahen Ersatzstandort zu finden und statt starrer Hochwasserschutzmauern flexible Varianten zu installieren.
  • Hohes Ufer: Die Fraktionen von SPD und Grünen bringen erneut ihren Antrag ein, eine Bürgerversammlung zur Planung am Hohen Ufer einzuberufen. Dort soll am Roßmühlengrundstück gebaut werden. Altstadtbewohner wollen die Fläche aber lieber als Stadtteilplatz nutzen.
  • Körnerviertel: Die CDU-Fraktion hakt nach, was aus den versprochenen Bordsteinabsenkungen im Körnerviertel geworden ist, die Rollstuhl- und Radfahrern sowie Eltern mit Kinderwagen das Überqueren von Straßen erleichtern sollten. Offenbar hatte die Bauverwaltung bereits vor ungefähr einem Jahr Verbesserungen zugesagt, geschehen sei aber nichts, monieren die Christdemokraten.
  • Glockseestraße: Die SPD fordert, dass die Glockseestraße in Höhe der Rückertstraße einen Fußgängerüberweg erhält, damit Kinder unter anderem aus der nahen Kita sicherer zum Spielplatz neben dem Jugendzentrum gelangen.
  • Schloßwender Straße: Die Grünen fordern, dass Radfahrer an der Ampelkreuzung Schloßwender Straße in Fahrtrichtung Nienburger Straße längere Grünphasen erhalten.
  • Eckbau Oster-/Röselerstraße: Der Bezirksrat wird außerdem zu Beginn der Sitzung vom Projektentwickler Peter Bertram über die Planungen zum Eckbau Oster-/ Röselerstraße informiert. Ferner legt die Verwaltung eine Änderung des Bebauungsplans für das Kröpcke-Center vor, die den nicht wieder aufzubauenden Turm berücksichtigt.

Die Sitzung beginnt am Montag, 26. September, um 19 Uhr im Neuen Rathaus am Trammplatz 2 im Hodlersaal. Wie immer sind zu Beginn Bürgerfragen und -anregungen zugelassen.

Conrad von Meding

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