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23-Jähriger nach Fenstersturz in künstlichem Koma

Hannover-List 23-Jähriger nach Fenstersturz in künstlichem Koma

Ein 23-Jähriger hat am frühen Sonntagmorgen gegen 4:30 Uhr versucht, an einem Telefonkabel auf den Balkon seiner Wohnung in Hannover-List zu gelangen. Das Kabel riss, er stürzte ab und zog sich schwerste Verletzungen im Gesicht zu.

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Quelle: Schaarschmidt (Symbolfoto)

Hannover. Nach ersten Ermittlungen der Polizei war der 23-Jährige in der Nacht mit einem gleichaltrigen Freund in der Innenstadt unterwegs. Er habe offenbar seine Haustürschlüssel verloren, teilte er noch mit, kurz bevor sich die Wege der beiden trennten. Um durch die Haustür ins Treppenhaus zu gelangen, drückte der 23-Jährige an mehreren Türklingeln, worauf ihm auch geöffnet wurde.

Eine 56-jährige Hausbewohnerin alarmierte kurze Zeit später die Polizei, da sie eine Person die Treppen auf und ab laufen sah und sich nach einem Klirren im Hausflur Sorgen machte. Die Beamten stellten zwischen dem zweiten und dritten Stock ein geöffnetes Hausflurfenster zum Hinterhof fest und fanden den 23-Jährigen, der schwer verletzt unter dem Fenster lag.

Der sofort alarmierte Notarzt brachte den im Gesicht schwerstverletzten Mann in ein Krankenhaus - wo ihn die Ärzte in ein künstliches Koma versetzten. Der 23-Jährige ist nicht mehr in Lebensgefahr.

Die Polizei fand heraus, dass der junge Mann versucht hatte, an einer Telefonleitung auf seinen Balkon im dritten Stock zu klettern. Dabei riss das Kabel aus der Wand und er stürzte mehrere Meter tief auf den Boden des Hinterhofes.

frx

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