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Besucherrekord in Herrenhausen

Herrenhäuser Gärten Besucherrekord in Herrenhausen

Gefragt wie nie zuvor: Die Stadt Hannover erwartet für die Herrenhäuser Gärten in diesem Jahr einen neuen Besucherrekord.

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Auch aus der Luft ein schönes Bild: Die Herrenhäuser Gärten könnten in diesem Jahr einen Besucherrekord erzielen.

Quelle: Stratenschulte

Hannover. „Wir rechnen damit, bis zum Jahresende die Marke von 600.000 Gästen zu erreichen“, sagt Kulturdezernentin Marlis Drevermann. Im vergangenen Jahr, das bereits als rekordverdächtig galt, flanierten 510.000 Besucher durch die historischen Anlagen. „Jetzt zeigt sich, dass die Gärten mit dem Schloss und dem Museum eine höhere Anziehungskraft ausüben“, sagt Drevermann.

Rund 400.000 Menschen haben von Anfang Januar bis Ende Juli dem Gartenensemble einen Besuch abgestattet, das ist eine Steigerung von 33 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In der Zahl sind die Eintritte in den Großen Garten, den Berggarten sowie mehrmalige Besuche von Jahreskarteninhabern enthalten. Auch Kinder bis zwölf Jahre, die noch keinen Eintritt zahlen, erfasst die Statistik.

Den Erfolg führt die Stadt auf attraktive Sonderausstellungen in den Gewächshäusern, auf internationale Werbekampagnen und verbesserten Besucherservice zurück. Bereits die Orchideenausstellung im Februar hatte den Gärten 44.000 Gäste beschert. Im Juli bestaunten allein 4000 Besucher den Titanwurz, die größte Blume der Welt. Die Pflanze öffnet nur äußerst selten ihre Blüten, daher feierten die Gärtner in Herrenhausen die zweitägige Pracht als botanisches Großereignis.

Auch das Schlossmuseum in den beiden Flügeln des wieder errichteten Schlosses Herrenhausen verzeichnet einen steigenden Besucherstrom. Bis Ende des Jahres glaubt Museumsdirektor Thomas Schwark, die Marke von 70.000 Gästen aus dem Eröffnungsjahr 2013 noch übertreffen zu können. Bereits bis Anfang August zählte das Museum knapp 59.000 Gäste. In diesem Jahr wird im Westflügel des Schlossmuseums die Sonderausstellung zur Feier der Personalunion von britischem und hannoverschem Königshaus gezeigt. Auch die Souvenirläden in Herrenhausen profitieren von dem Ansturm. So ist die Rosenzüchtung „King George I.“ inzwischen ausverkauft. 500 Exemplare waren vorrätig.

Das Wetter hat ebenfalls seinen Teil dazu beigetragen, dass Herrenhausen in diesem Jahr eine besondere Anziehungskraft entwickelt. Der milde Winter fast ohne Schnee lud die Hannoveraner zu Spaziergängen in den Gärten ein. Der kühle Sommer bewirkt, dass die Menschen häufiger barocke Gärten und tropische Gewächshäuser aufsuchen als Freibäder und Badeseen. „Das Wetter war für Gartenbesucher ideal“, sagt Hannovers Tourismus-Chef Hans Nolte.

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