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Großer Saal im Freizeitheim bleibt jahrelang gesperrt

Stöcken Großer Saal im Freizeitheim bleibt jahrelang gesperrt

Der seit einem Jahr gesperrte Große Saal des Freizeitheims Stöcken wird auch in den kommenden Jahren nicht genutzt werden können.

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Große Teile des Freizeitheims sind auch weiterhin nutzbar.

Quelle: HAZ

Stöcken. Der seit einem Jahr gesperrte Große Saal des Freizeitheims Stöcken wird auch in den kommenden Jahren nicht genutzt werden können. Das kündigte Stadtbezirksmanagerin Rita Heitsch in der jüngsten Sitzung des Bezirksrats Herrenhausen-Stöcken an. „Da zurzeit keine Mittel für eine umfassende Gesamtsanierung des Freizeitheims vorhanden sind, ist geplant, den weiteren Betrieb der Einrichtung ohne Saalnutzung sicherzustellen“, sagte Heitsch. Lediglich die unbedingt notwendigen Sanierungsarbeiten sollen nun veranlasst werden, um Statik und Brandschutz zu gewährleisten.

Die Stadt geht davon aus, dass sich an dieser provisorischen Lösung in den kommenden drei bis fünf Jahren nichts ändern wird. Man hoffe darauf, sagte Heitsch, dass 2013 oder 2014 im Rahmen des nächsten Sanierungs- und Bauprogramms des Landes Niedersachsen entsprechende Mittel für eine Gesamtsanierung bereitstehen. Mit dem Land wurde laut Heitsch bereits über mögliche Städtebaufördermittel gesprochen. Doch weil unklar ist, ob der Bund seine Städtebaumittel für die Kommunen weiter kürzt (der Stadt-Anzeiger berichtete), sei nicht vor Herbst dieses Jahres mit einer konkreten Aussage zu rechnen.

Vor einem Jahr, Ende Mai 2010, war der Große Saal des Freizeitheims gesperrt worden. Morsches Holz im Dach hatte dazu geführt, dass er aus Sicherheitsgründen geschlossen werden musste. Seitdem sucht die Stadtverwaltung gemeinsam mit Gutachtern und anderen Experten nach Lösungen für das Freizeitheim. Dabei hat die Stadt auch geprüft, ob es sich lohnt, das Gebäude aufzugeben und die Vereine und Organisationen an einem anderen Ort unterzubringen.

Bei den Planungen und Überlegungen zur weiteren Entwicklung des Stadtgebiets Stöcken seien zwei Alternativen geprüft worden, heißt es in der Antwort der Verwaltung auf eine Anfrage der SPD-Fraktion im Bezirksrat. „Zum einen ist dies der Erhalt des Freizeitheims Stöcken, zum anderen dessen Aufgabe.“ Bei einer Schließung hätte man die verschiedenen Vereine und Institutionen, die jetzt in dem Gebäude am Stöckener Markt untergebracht sind, in die Räumlichkeiten der nahegelegenen Corvinusgemeinde integriert. Allerdings habe die Berechnung der Kosten ergeben, dass der Umbau des Gemeindehauses genauso teuer wäre wie die Komplettsanierung des Freizeitheims. „Dementsprechend erscheint nun aus baulicher wie auch stadtplanerischer Sicht als vorrangiges Ziel der Erhalt des Freizeitheims Stöcken sinnvoller“, sagte Stadtbezirksmangerin Rita Heitsch vor den Bezirksratspolitikern. Denkbar sei darüber hinaus, dass weitere stadtteilbezogene Institutionen wie das Leckerhaus oder der Stadtteilladen in das Freitzeitheim ziehen. Diese Einrichtungen nehmen an der zurzeit tagenden Arbeitsgruppe unter Federführung der Verwaltung teil.

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Von Redakteur Kristian Teetz