Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
Hainholz kämpft mit Projekten gegen schlechte 
Wahlbeteiligung

Kommunalpolitik Hainholz kämpft mit Projekten gegen schlechte 
Wahlbeteiligung

„Politik macht ja doch Spaß“: Hainholz hatte eine 
europaweit miserable 
Wahlbeteiligung. Das soll sich nun ändern - mit Hilfe des Projekts „Stimmen für Hainholz“.

Voriger Artikel
Neugestaltung der ehemaligen Kaserne im Sahlkamp auf Eis gelegt
Nächster Artikel
Kosmetikstudio in Vahrenwald überfallen

Viel bewirkt: Jochen Weise (v. li.) und Patrick Walton (hinten) mit den Schülerinnen Kathrin, Saskia und Jaqueline.

Quelle: Martin Steiner

Hainholz. Fast ehrfürchtig schauen die zwölf Schüler auf ihr Werk in der Voltmerstraße. Ein großes, buntes Plakat prangt dort an einer Hauswand mit der Aufschrift: „Wählen hat doch mit Wal zu tun?!“ Es ist eines der Ergebnisse aus dem Projekt „Stimmen für Hainholz“, an dem 86 Neuntklässler beteiligt sind. Am Freitag um 11 Uhr werden die Ergebnisse im großen Saal der VHS am Theodor-Lessing-Platz 1 präsentiert.

„Wir wollen die Jugendlichen in Hainholz mit Blick auf die Kommunalwahl am 11. September sensibilisieren“, sagt Katarzyna Dec-Merkle, Leiterin des Projekts Bildungsoffensive Hainholz. Denn der Stadtteil gehört zu den Orten mit der niedrigsten Wahlbeteiligung in ganz Europa. Der bildende Künstler Jochen Weise und der Grafikdesignstudent Patrick Walton haben mit den Schülern vier Plakate entworfen, die mit ironisierenden Sprüchen wie „Wehlen is doov“ auf die Kommunalpolitik aufmerksam machen sollen.

Seit Montag arbeiten die Neuntklässler von Geschwister-Scholl-Schule und der VHS-Tagesrealschule an verschiedenen Themen rund um die Kommunalpolitik. Die Umsetzung erfolgte in Form der großen Plakate, eines Rapsongs, eines Films und anderer Medienformate. Realisiert wurde das Projekt vom städtischen Fachbereich Bildung und Qualifizierung und der Bildungsoffensive Hainholz in Zusammenarbeit mit dem Verein Politik zum Anfassen. Am Ende hat es offenbar einiges bewirkt: „Politik macht ja doch Spaß!“, stellt Eda Karaca (16) fest.

Lena Ende

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nord