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Nord Drei Straßen im Bezirk werden saniert
Hannover Aus den Stadtteilen Nord Drei Straßen im Bezirk werden saniert
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00:25 20.04.2018
Auch die Ohebruchstraße soll saniert werden. Quelle: Clemens Heidrich
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Herrenhausen-Stöcken

 Bereits vor vier Jahren hat die Stadt beschlossen, sanierungsbedürftige Straßen in Hannover zu erneuern, ab 2019 sollen drei weitere Straßen in Herrenhausen-Stöcken für rund 860 000 Euro saniert werden. 

2014 verabschiedete die Stadt das Sonderprogramm Grunderneuerung im Bestand (GiB). Hinter dem Namen steckt ein Beschluss, Geld zur Erneuerung hauptsächlich kleiner Straßen zur Verfügung zu stellen. Mit diesen Mitteln sollen die Straßen nicht neu gestaltet, sondern lediglich einmal überholt und saniert werden. Die Stadt verspricht sich davon kürzere Bauzeiten und weniger Aufwand. Andererseits schränken solche Bedingungen des Programms die zur Auswahl stehenden Straßen ein ­– es können nur diejenigen Straßen im Rahmen von GiB saniert werden, die in ihrer jetzigen Form den heutigen Verkehrsanforderungen entsprechen und nicht umgestaltet werden müssten. 

Stadtbezirk entscheidet einstimmig

160 Straßen sind stadtweit seit der Umsetzung des Programms 2014 nach und nach ausgewählt und erneuert worden. Im Bezirk Herrenhausen-Stöcken waren dies die Elbestraße, der Geh- und Radweg an der Haltenhoffstraße und die Moorhoffstraße. Nun sollen weitere folgen. Der Stadtbezirksrat hat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen, den Vorschlag aus der Verwaltung zu unterstützten, drei zusätzliche Straßen im Bezirk zu sanieren: die Ohebruchstraße, die Spanuthstraße und den Bauvereinsweg. „Wir stimmen der Baumaßnahme zu, aber falls SABS in drei, vier Jahren Geld verlangt, werden wir dagegen stimmen“, schränkte CDU-Fraktionsvorsitzender Wolfgang Neubauer die Entscheidung seiner Fraktion ein. Zwei der zu erneuernden Straßen sind nach der Straßenausbausatzung (SABS) als Anliegerstraßen klassifiziert. Die Anwohner müssten laut Beitragssatzung hier also einen Teil der Erneuerung mitzahlen. Laut Verwaltung würden in diesem Fall 75 Prozent der sogenannten umlagefähigen Kosten auf sie übertragen werden. Was das für die Anlieger in konkreten Zahlen bedeutet, kann die Verwaltung noch nicht sagen. Sie gab allerdings an, dass nur wenige Privathaushalte betroffen seien. „Da sich in der Spanuthstraße alle Grundstücke und im Bauvereinsweg der größte Teil im Eigentum einer Wohnungsbaugenossenschaft befinden, entfällt nur im Bauvereinsweg ein geringer Teil der Straßenausbaubeiträge auf private Einzeleigentümer“, erklärte Stadtsprecher Dennis Dix. 

Die Anwohner der ebenfalls zur Erneuerung vorgeschlagenen Ohebruchstraße müssen die Kosten der Sanierung ihrer Straße nicht mittragen. Hier werden keine Beiträge für die Anlieger fällig, da sich die Ohebruchstraße ohnehin in einem Sanierungsgebiet befindet. Insgesamt wird die Erneuerung der drei Straßen Stadt und Anlieger laut Schätzungen der Stadt 860 000 Euro kosten, die sich mit 350 000 Euro auf die Ohebruchstraße, mit 300 000 Euro auf die Spanuthstraße und mit 210 000 Euro auf den Bauvereinsweg aufteilen. Im Vorfeld der Entscheidung habe es bereits „ausführliche“ Informationen für die Anlieger gegeben, erklärte Stadtsprecherin Michaela Steigerwald. Ab 2019 soll mit den Bauarbeiten im Bezirk begonnen werden.

Von Nadine Wolter

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