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Schienenersatzverkehr eingerichtet

Lastwagen kollidiert mit Stadtbahn in Stöcken


Stadtbahn übersehen: Am Montagmittag kollidierte ein Lastwagen mit einer Stadtbahn in Stöcken. Der Bahnfahrer wurde eingeklemmt und später schwer verletzt in eine Klinik geflogen. Acht Passagiere wurden ebenfalls verletzt. Wegen der abgerissenen Oberleitung bleibt der Streckenabschnitt vorraussichtlich zwei Tage gesperrt. Die Üstra richtete am Morgen einen Ersatzverkehr ein.
Nach dem Lkw-Zusammenstoß mit der Stadtbahn musste der eingeklemmte, schwer verletzte Fahrer von den Rettungskräften befreit werden. Im Anschluss wurde er in eine Klinik geflogen.

Nach dem Lkw-Zusammenstoß mit der Stadtbahn musste der eingeklemmte, schwer verletzte Fahrer von den Rettungskräften befreit werden. Im Anschluss wurde er in eine Klinik geflogen.

© Rainer Dröse

An der Straße Am Jädekamp im Stadtteil Stöcken übersah am Montagmorgen ein 46-jähriger Lkw-Fahrer beim Überqueren eines Stadtbahnübergangs eine herannahende Bahn. Der Fahrer wollte auf das Gelände der Continental-Reifenwerke einbiegen. Bei der Kollision mit der Straßenbahn, die zu diesem Zeitpunkt mit Tempo 30 untergwegs war, wurde der 22 Jahre alte Bahnfahrer eingeklemmt. Erst die Rettungskräfte konnten ihn aus der zerstörten Fahrerkabine befreien. Er wurde mit einem Hubschrauber schwer verletzt in eine Klinik geflogen. Acht der 70 Passagiere wurde ebenfalls verletzt, sechs davon zur Weiterbehandlung in Krankenhäuser gebracht, nachdem sich die Werksfeuerwehr von Continental zunächst um die Verletzten gekümmert hatte. Der 46 Jahre alte Lkw-Fahrer blieb unverletzt.

Nach ersten Schätzungen der Üstra beläuft sich der Schaden an der Stadtbahn auf etwa eine Million Euro. Auch die Oberleitung riss beim Unfall ab. Die Verkehrsbetriebe gehen von einer Reperaturdauer von bis zu zwei Tagen aus. Bis dahin bleibt der Streckenabschnitt gesperrt.

Unmittelbar nach dem Unfall richtete die Üstra einen Busersatzverkehr ein. Zwischen den Stationen Leinhausen Bahnhof und Endpunkt Garbsen pendeln in beide Fahrtrichtungen Busse, die alle Haltestellen anfahren. "Dennoch können Verzögerungen nicht ausgeschlossen werden", sagte Üstra-Pressesprecher Udo Iwannek am späten Montagmorgen.

kla/dpa

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