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Lesestoff für den E-Damm in Hannover

Nordstadt Lesestoff für den E-Damm in Hannover

Jetzt hat auch die Nordstadt einen Offenen Bücherschrank: Bezirksbürgermeisterin Edeltraut Inge Geschke und Stephan Mingers vom Fachbereich Stadtkulturarbeit enthüllten sie auf dem Engelbosteler Damm an der Ecke Tulpenstraße.

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Bezirksbürgermeisterin Edeltraut Inge Geschke enthüllte das bibliophile Möbelstück.

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Hannover. Jetzt hat auch die Nordstadt einen Offenen Bücherschrank: Bezirksbürgermeisterin Edeltraut Inge Geschke und Stephan Mingers vom Fachbereich Stadtkulturarbeit enthüllten das bibliophile Möbelstück vor mehreren Dutzend Stadtteilbewohnern auf dem Engelbosteler Damm an der Ecke Tulpenstraße. Ebenfalls neu in der Einkaufsmeile sind die grünen Fahrradpiktogramme im Straßenbereich zwischen Christuskirche und Kopernikusstraße. Die Symbole sollen Autofahrer daran erinnern, die Radler als gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer zu respektieren.

Der E-Damm ist der 19. Standort für einen Offenen Bücherschrank in Hannover. Betreut wird er von vier Paten, die sich nun um die offene Leihbücherei kümmern. Einer davon ist Joachim Schulz, der auch zu den Initiatoren des Nordstädter Bücherschranks gehört. „Wir haben jeden Tag ein Auge auf den Schrank“, verspricht Schulz. Ebenso wie die anderen Paten wohnt er nur wenige hundert Meter entfernt und kommt täglich dort vorbei.

Für die Erstausstattung des Schrankes sorgten neben den Paten und der Bezirksbürgermeisterin auch zahlreiche Bewohner aus dem Stadtteil. Diese Bücher können nun von jedem jederzeit ausgeliehen werden. Wem ein Buch besonders gefällt, der darf es auch behalten – allerdings sollte er dafür ein anderes Exemplar in den Schrank stellen. Die Kosten für den Bücherschrank in Höhe von rund 1800 Euro hat der Bezirksrat aus eigenen Mitteln finanziert.

Auch die neuen Fahrbahnmarkierungen auf dem Engelbosteler Damm bezahlte der Bezirksrat. Stadtbezirksmanager Andreas Gebert hatte vom Gremium dafür 850 Euro erhalten und damit 22 Piktogramme auf die Straße malen lassen. „Die grüne Farbe symbolisiert, dass Fahrradfahrer nicht nur geduldet sind, sondern auch gleichberechtigt auf dieser Straße fahren dürfen“, erklärt Gebert die neuen Fahrbahnmarkierungen. Sie sind Teil eines mehrteiligen Maßnahmenprogramms zur Aufwertung des E-Damms.

Dazu gehört auch die Begrünung der Beete rund um die Bäume entlang der Straße. Auch sie werden im Rahmen einer Patenschaft betreut. Bisher konnte Gebert vier Geschäftsleute finden, die jeweils einen Standort vor ihrem Laden pflegen wollen. „Wir hoffen, dass es wir bereits im nächsten Jahr hier eine ganz andere Szenerie haben“, meinte der Stadtbezirksmanager.

Christian Link

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