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Nordstadt

Schilder und Weidenkokons sollen bleiben


Seit April dieses Jahres stehen vor der Christuskirche ein paar Weidenkokons und etliche farbige Schilder mit eigenwilligen Aufschriften wie „Zukunft“, „Heimat“, „Legoland“ oder „Venedig“, die auf „Lebenswege“ hinweisen sollen. All dies ist Teil des Garten-Eden-Projekts, mit dem sich der Sprengel Hannover am stadtweiten Programm „Gartenregion 2009“ beteiligt.

Nun sind die Tage des „Paradiesgartens“, der auch im Inneren der Nordstädter Kirche Wurzeln geschlagen hat, gezählt, denn der Erntedankgottesdienst am 4. Oktober soll den Schlusspunkt unter die Aktion setzen. Damit aber wollen sich etliche Anwohner nicht abfinden, und so stimmte der Bezirksrat Nord in seiner jüngsten Sitzung einem Antrag von SPD und Grünen zu, zumindest die Weidenhütten und die Schilder auf dem Conrad-Wilhelm-Hase-Platz dauerhaft stehen zu lassen.

Viele Bürger hätten das neue Erscheinungsbild des Platzes positiv aufgenommen und für einen Erhalt der Objekte plädiert, erläuterte der SPD-Fraktionsvorsitzende Detlev Schmidt-Lamontain. Die Weidenkokons würden gerne zum Rasten genutzt, auch Kinder würden gerne im Inneren spielen. Dass die Iglus im kommenden Jahr wahrscheinlich ohne frisches Grün dastehen, weil die Weidenzweige nicht im Erdreich verankert sind, müsse man eben in Kauf nehmen. Auf jeden Fall erfahre der Kirchplatz mit Schildern und Kokons eine Aufwertung, die er durchaus brauche und auch verdiene, sagte der SPD-Bezirksratsherr.

miz

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