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Unfall fordert zwei Todesopfer

Vahrenheide Unfall fordert zwei Todesopfer

Ein Unfall auf der Vahrenwalder Straße hat am Freitagabend zwei Todesopfer gefordert. Sowohl der 57-jährige Fahrer eines Renault mit Wolfsburger Kennzeichen als auch ein 22-jähriger Motorradfahrer überlebten den Zusammenstoß ihrer Fahrzeuge nicht.

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Zwei Personen sind bei dem Verkehrsunfall ums Leben gekommen.

Quelle: May

Vahrenheide. Die ebenfalls 57-jährige Beifahrerin im Renault blieb unverletzt, erlitt aber einen schweren Schock und musste von einem Notfallseelsorger betreut werden. Weil in der Nähe des Unfallortes wie an fast jedem Freitag das obligatorische Treffen der Autotuning-Szene stattfand, bekamen zahlreiche Menschen das Geschehen mit.

Der Unfall ereignete sich gegen 20.25 Uhr auf der Fahrbahn stadteinwärts in Höhe der Einmündung zur Straße Alter Flughafen. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei hat der Renault direkt vor einer Bushaltestelle gestanden, die sich wiederum vor der Ampel an der Einmündung befindet. Die Vahrenwalder Straße ist an dieser Stelle stadteinwärts dreispurig, dazu kommt noch eine Linksabbiegerspur. Wie Zeugen aussagten, soll der 57-jährige versucht haben, mit seinem Renault vom Straßenrand aus alle drei Spuren zu überqueren. Ob er mit einer 180-Grad-Kehre auf die Gegenfahrbahn oder in den Alten Flughafen abbiegen wollte, konnte noch nicht geklärt werden.

Der Unfall ereignete sich gegen 20.25 Uhr stadteinwärts auf der Vahrenwalder Straße nahe der Haltestelle Alter Flughafen.

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Als sich das Auto in der Straßenmitte befand, rauschte dort der 22-Jährige mit seinem Motorrad vom Typ Honda heran. Zeugen bekräftigten gegenüber der Polizei, der Mann sei schneller unterwegs gewesen als die an dieser Stelle erlaubten 70 Kilometer in der Stunde. Mit seiner Maschine prallte er in einem spitzen Winkel in die Fahrerseite des Renault. Die Honda wurde dann gegen einen auf dem Abbiegerstreifen wartenden Opel Corsa geschleudert. Der 22-Jährige war sofort tot, für den Fahrer des Renault kam ebenfalls jede Hilfe zu spät.

Während die Polizei die Vahrenwalder Straße bis Mitternacht in Fahrtrichtung stadteinwärts sperrte, kümmerten sich Ärzte und Rettungssanitäter um die Unfallopfer. Ebenso wie die Beifahrerin im Renault blieben auch die Insassen des Opel Corsa ohne schwere Verletzungen. Ein Gutachter der Dekra war vor Ort, um die Fahrzeuge zu untersuchen und so möglicherweise genauere Anhaltspunkte für den Hergang des Unfalls zu finden.

Die Polizei prüft, ob der Honda-Fahrer an dem Treffen der sogenannten Tuner teilgenommen hat. Dabei kommen regelmäßig Besitzer von Autos und Motorrädern mit hochgerüsteten Motoren und extravagant ausgestatteten Karosserien zusammen, um sich gegenseitig ihre Fahrzeuge vorzuführen. Vor einigen Jahren hatte es immer wieder riesige Probleme gegeben, weil auch illegale Rennen auf der Vahrenwalder Straße stattfanden. Dabei war es zu einem Unfall mit einem Todesopfer gekommen. Mittlerweile hat die Polizei diese Art von Freizeitvergnügen unterbunden, und die Szene hält sich daran.

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Foto: Blumen liegen an der Unfallstelle an der Vahrenwalder Straße.

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