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Uni Hannover zieht in Bürgerschule

Nordstadt Uni Hannover zieht in Bürgerschule

Die 1898 erbaute Bürgerschule in der Nordstadt ist bald komplett von Instituten der Leibniz Universität belegt. Am Donnerstag hat die Bauverwaltung die für rund fünf Millionen Euro frisch sanierten Räume in dem altehrwürdigen, denkmalgeschützten Gebäude an die neuen Nutzer übergeben.

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Neue Hausherren in der ehemaligen Bürgerschule: Rüdiger Schreiber (links) und Harald Gropengießer.

Quelle: Frank Wilde

Hannover. Im Laufe dieses Monats zieht das Institut für Didaktik der Naturwissenschaften ein (IDN), das für die naturwissenschaftliche Ausbildung der Lehramtsstudenten zuständig ist. Im August folgt das Niedersächsische Studienkolleg, das ausländische Studienbewerber auf ein Uni-Studium vorbereitet.

Beide Einrichtungen waren bisher in dem Gebäude der früheren Pädagogischen Hochschule in der Südstadt untergebracht. Die Uni gibt ihre dortigen Räume zum Jahresende auf, vorübergehend ziehen Institute der Fachhochschule Hannover dort ein. Der geschäftsführende IDN-Leiter Prof. Harald Gropengießer, freut sich, dass die Didaktikausbildung der angehenden Lehrer endlich in Nachbarschaft zu den naturwissenschaftlichen Fakultäten angesiedelt ist. Auch Studienkolleg-Chef Rüdiger Schreiber sieht in dem neuen Standort eine „deutliche Verbesserung“. Für die internationalen Studienbewerber sei die Nähe zum zentralen Uni-Campus ideal.

Bereits 2007 war das Uni-Institut für Lebensmittelwissenschaften in die erste und zweite Etage der ehemaligen Bürgerschule eingezogen. Die dafür notwendige Sanierung kostete 3,2 Millionen Euro, sodass nun insgesamt mehr als acht Millionen Euro in Restaurierung und Umnutzung des historischen Gebäudes investiert wurden. Architekt Otto Ruprecht hatte es einst im Stil des Historismus mit Elementen der Gotik und Renaissance erbaut.

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