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Der Welfengarten wird zur Baustelle

Umbau Der Welfengarten wird zur Baustelle

Der geplante Umbau des Welfengartens hat begonnen. Bereits seit mehreren Wochen ist der größere Teil des Parks gesperrt, damit die Arbeiten reibungslos ablaufen können. 

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Neue Wege, neue Sitzflächen: Der Welfengarten ist gesperrt, damit die umfangreiche Sanierung zügig vorangehen kann.

Quelle: Alexander Körner

Hannover. Die umfangreiche Neugestaltung der historischen Anlage soll den Campus-Charakter des Parks an der Leibniz-Uni verstärken und zugleich Bezug auf eine frühe Phase des Welfengartens nehmen.

Aktuell können Spaziergänger und Studenten den Parkabschnitt zwischen Uni-Hauptgebäude und Mensa am Schneiderberg nicht mehr betreten. Die Zugänge von der Callinstraße/Institut für Chemie und von der Straße Im Moore sind komplett gesperrt. Zunächst war noch ein Durchgang freigelassen, das hatte aber den Fortgang der Arbeiten behindert.

Im jetzt gestarteten ersten Bauabschnitt lässt die Uni zunächst den befestigten Hauptweg erneuern, der in geschwungener Linie zwischen dem Welfenschloss der Uni und der Hauptmensa am Schneiderberg verläuft. Er erhält eine Asphaltdecke und soll ab Ende Oktober wieder begehbar sein. Die geplante Fertigstellung zum Semesterstart am 17. Oktober klappt nicht.

Ein neues Aussehen sowie mehr Sitzmöglichkeiten bekommt auch der kleine terrassenartigen Platz hinter dem Uni-Hauptgebäude. Das bisherige Pflaster wird bis Ende Dezember auf einer Teilfläche durch eingefärbte Pflasterplatten ersetzt. Andere Teile der Fläche erhalten eine wassergebundene Deckschicht in höherer Qualität als bisher im Welfengarten üblich. „Sie entspricht der Decke um das Schloss Herrenhausen herum“, erläutert Horst Bauer vom Gebäudemanagement der Uni. In einem weiteren Bauabschnitt bekommen auch die Nebenwege im Welfengarten diese Deckschicht, die eine höhere Belastbarkeit und Wasserdurchlässigkeit aufweist. „Wir wollen damit erreichen, dass auf den Wegen nicht mehr so schnell Matsch und Pfützen entstehen.“

Bald beginnt auch der aus Bauers Sicht spektakulärste Teil der Umgestaltung: Bis Ende November, also vor der Frostperiode, sollen auf der Campuswiese die Fundamente für Sitzelemente aus hellem Material gelegt werden. Diese Podeste und Stege bilden die Umrisse einer barocken Graft nach, die das Aussehen des Welfengartens ursprünglich prägte. „Die Campuswiese wird zwischen Februar und Mai wüst aussehen“, kündigt Bauer an. Ende Mai 2017 sollen die Arbeiten an den Graft-Elementen abgeschlossen sein.

Ob der zweite Bauabschnitt 2017 oder später beginnt, entscheidet sich diesen November. Der Querweg zwischen Callinstraße und Nienburger Straße bekommt dann eine Asphaltdecke, die zum Teil anders als bisher verlaufenden Nebenwege erhalten die beschriebene bessere Deckschicht.

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