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Nordstadt Neues Studentenwohnheim feiert Richtfest
Hannover Aus den Stadtteilen Nordstadt Neues Studentenwohnheim feiert Richtfest
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06:30 02.03.2017
Von Bärbel Hilbig
Schon bald sollen in der Wilhelm-Busch-Straße 130 Studenten in das neue Klaus-Bahlsen-Wohnheim ziehen können. Quelle: Samantha Franson
Hannover

„130 Studenten können bald in ein modernes, attraktives Wohnheim ziehen. Ich hoffe, dass sie den Rahmen für ein erfolgreiches Studium nutzen“, wünschte Niedersachsens Sozial- und Bauministerin Cornelia Rundt im Rahmen des Richtfestes für das neue Studentenwohnheim in der Wilhelm-Busch-Straße. Die Studentenzahl im Land habe einen Rekordwert erreicht, allein in Hannover studieren 44 000 junge Menschen, und preiswerter Wohnraum fehle. „Die Landesregierung ist sich dieser Knappheit bewusst. Und ich bin optimistisch, dass wir für den Wohnheimbau bald Zuschüsse statt Kredite geben.“ Wichtig sei für den Bau aber auch, dass Kommunen Grundstücke bereitstellen und Verfahren zügig abwickeln.

Das Klaus-Bahlsen-Studentenwohnheim, das zum Wintersemester bezugsfertig sein soll, ist gleichzeitig Neubau und Umbau eines bestehenden Gebäudes. 70 zusätzliche Wohnplätze entstehen in dem Projekt mit insgesamt 3870 Quadratmetern Nutzfläche. Die zukünftigen Bewohner werden in 18 Wohngemeinschaften und 44 Einzelapartments leben. Für Dach und Wände wurden vorgefertigte Holzelemente geliefert und montiert, berichtet Architekt Olaf Scheinpflug vom Architekturbüro Contor Müller Schlüter. „Sie waren bereits fix und fertig gedämmt.“ Die Ziegel- und Putzfassade bringen die Bauarbeiter danach an. Auch die Bäder sind bis hin zum Toilettenrollenhalter fertig angeliefert worden. In den Duschkabinen ist ein stilisierter Stadtplan Hannovers aufgedruckt. Zimmer mit Bad sind rund 18 Quadratmeter, Zimmer ohne Bad 9 Quadratmeter groß.

Gefördert wird das Projekt vor allem von der Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung mit einer Zuwendung von 2,3 Millionen Euro, die Region Hannover hilft mit einem Zuschuss von 750 000 Euro und das Land Niedersachsen mit einem zinslosen Darlehen. „Wir wollen kluge Köpfe nach Hannover holen und hier halten“, erklärte Regionspräsident Hauke Jagau.

Wohnungsmangel bleibt

„Bei aller Freude - der Mangel an Wohnraum für Studenten hält an“, betonte Eberhard Hoffmann, Geschäftsführer des Studentenwerks Hannover. Rund 60 Prozent der Bewohner von Studentenwohnheimen kommen aus anderen Ländern zum Studium nach Hannover, berichtet Prof. Monika Sester, Vizepräsidentin der Leibniz-Uni für Internationales. „Es hilft nichts, wenn wir ihnen tolle Programme anbieten, sie aber keine Wohnung finden.“ Heiner Pott vom Verband der Wohnungswirtschaft Niedersachsen schätzt, dass weiter mehr als 1500 Wohnheimplätze in Hannover fehlen und sieht auch die Stadt in der Pflicht. Bisher fordere sie beim Neubau von Studentenwohnheimen Stellplätze wie bei einem normalen Wohnhaus - obwohl viele Studenten kein Auto besitzen. „Es wäre schön, wenn die Vorschriften großzügiger ausgelegt werden.“

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