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Nordstadt RapArtTrois dreht Video im Georgengarten
Hannover Aus den Stadtteilen Nordstadt RapArtTrois dreht Video im Georgengarten
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00:15 10.07.2016
Spaß beim Videodreh: Valentin Gajfullin hat seinen Solopart.  Quelle: Behrens
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Nordstadt

Im April haben sich die drei Musiker RapArtTrois zusammengefunden, um gemeinsam deutsch-englische Rap-Musik mit spanischem Einfluss zu machen - eine nicht alltägliche Musikmixtur. Ihr erstes Video haben sie im Georgengarten gedreht.

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Im April haben sich die drei Musiker RapArtTrois zusammengefunden, um gemeinsam deutsch-englische Rap-Musik mit spanischem Einfluss zu machen - eine nicht alltägliche Musikmixtur.

Der Text des Songs „Uno Dolero“ wechselt zwischen beiden Englisch und Spanisch hin und her. „We carry guitars, not exactly like banderas. Three desperados fresh out the chaos - but darling: We don’t represent the cliché!“, singt Mircea Caragea. Wie Antonio Banderas als Mariachi-Musiker im Film „Desperado“ kommt das Trio mit Gitarrenkoffern aus dem Chaos. Nur sind sie nicht schwer bewaffnet und schon gar nicht auf blutige Rache aus. Nicht das große Geld lockt, sondern nur der Dolero, der in den Hut geworfen wird. „Dolero gibt es als Wort gar nicht, es ist eine Neuschöpfung zwischen Dollar und Euro“, sagt Thimo Schröder. „Doler“ bedeutet aus dem Spanischen übersetzt „verletzt“ - eine Anspielung auf das Herzblut, das in die Musik fließt. „Wir wollen in keiner Schublade stecken“, sagt der 30-Jährige. „Sondern einfach Musik machen, auf die man Lust hat.“

Jeder der drei Musiker erzählt in autobiografischen Reimen von dem, was jeder junge Künstler am Anfang seiner Laufbahn erlebt: große Träume, die Sorge um die Zukunft und die Frage, ob man es durchhält, den langen Weg zum Erfolg zu gehen. Das könnte in den üblichen Klischees versinken, wenn die drei Jungs es nicht mit so viel Selbstironie, Humor und purer Lebensfreude herüberbringen würden. Die lateinamerikanisch-spanische Leichtigkeit mit mitreißenden Gitarrenklängen und die ansteckende Spielfreude auch vor der Kamera funktionieren. „Wir haben noch viele andere Ideen“, verspricht Caragea.

Für den Dreh arbeiten die Musiker mit Profis zusammen. Kameramann Jan-Ole Harmening hat sein Handwerk beim hannoverschen Fernsehsender h1 gelernt, ebenso wie Aufnahmeleiterin Clara Wignanek. Beide gehören zu der Produktionsfirma Das grüne Zimmer. Die Firma hat eine Vielzahl von Produktionen hinter sich. Aktuell dreht man Imagefilme für Herrenhäuser. „Musikvideos machen wir eher weniger, ab und an gibt es aber Künstler, die total nett fragen“, sagt der 23-jährige Harmening grinsend. „Die vielen Ehrenamtlichen haben das total gut gemacht“, lobt er. Als Background-Tänzer ist die Formation Link2Dance aus Hannover eingesprungen. 

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