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Stephan Weil spricht über Zukunft des Arbeitsmarktes

Nordstadt Stephan Weil spricht über Zukunft des Arbeitsmarktes

Der Hafven wird zunehmend zum Aushängeschild für Hannovers Kreativwirtschaft. Am Dienstag gab Oberbürgermeister Stefan Schostok hier eine Pressekonferenz zum Thema Cebit - und wenige Tage zuvor hatte Stephan Weil an gleicher Stelle zu einem Bürgerdialog eingeladen.

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Stephan Weil spricht vor seinem Publikum im Kreativzentrum Hafven.

Quelle: Nancy Heusel

Hannover. Rund 50 Gäste aller Altersklassen hatten den Weg ins Innovationszentrum an der Kopernikusstraße gefunden, als Ministerpräsident Stephan Weil mit dem 16. Teil der seit nunmehr dreieinhalb Jahren andauernden, niedersachsenweiten Veranstaltungsreihe „Stephan Weil: Arbeit und Dialog“ gastierte.

Im Publikum befanden sich dabei neben Vertretern der lokalen Politik wie Oberbürgermeister Stefan Schostok und Regionspräsident Hauke Jagau insbesondere zahlreiche Jungunternehmer aus der IT-Branche. Diese Tatsache passte gut zur Nordstädter Lokalität: Der Hafven bietet auf mehr als 2000 Quadratmetern Arbeitsfläche unter anderem ein sogenanntes „Coworking“-Konzept an, innerhalb dessen sich kreative Geister mit innovativen Ideen in gemeinsamen Workshops und Projekten austauschen und entfalten können. Ein Ansatz, der auch Weil zu begeistern wusste: „Ich bin mir sicher, dass sich diese neue Form des Unternehmertums etablieren wird.“

Der vom NDR-Journalisten Tim Schlüter moderierte Bürgerdialog fokussierte sich folglich recht zügig auf das Thema Digitales und damit die Zukunft des Arbeitsmarktes. Eine Frage lautete etwa, ob sich der Großteil der Arbeitnehmer in der Industrie angesichts der zunehmenden Technisierung Sorgen um seinen Job machen müsse.

Weil verwies darauf, dass man solche Veränderungen in der Arbeitswelt schon vorher erlebt habe und daraus auch immer neue Möglichkeiten für die Menschen entstünden. Generell müsse aber, gerade auch bei älteren Arbeitnehmern, die Bereitschaft dazu bestehen, sich weiterzubilden und an veränderte Bedingungen anzupassen. Darüber hinaus seien auch Universitäten, Berufsbildende Schulen und andere Bildungsträger dazu verpflichtet, sich eng mit Unternehmen zu vernetzen, um den Studierenden die bestmöglichen Chancen für die Zukunft zu bieten.

Im Vorfeld der Veranstaltung hatte Weil die Yeebase Media GmbH in der Kriegerstraße besucht, welche seit 2005 das t3n-Magazin für digitales Business und Zukunftstechnologien herausgibt. Der Ministerpräsident lobte die „junge und kommunikative“ Belegschaft und ihr „besonderes Produkt“. Für die Zukunft gelte es, das Zusammenspiel zwischen der Politik und der IT-Branche noch zu intensivieren. Nach rund 90 Minuten munterer Diskussion wurde an diesem Abend bei Wasser und anderen Getränken an der Hafven-Bar ein Anfang gemacht.

Von Marius Klingemann

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  • Bevölkerungsdichte : 2.777 Einwohner/km² im Bezirk
  • Postleitzahlen : 30167, 30165, 30179
  • Markantes aus der Geschichte: Die Nordstadt hat sich aus der "Steintor-Gartengemeinde" entwickelt, einer einst zum Amt Langenhagen gehörigen, ländlich strukturierten Verwaltungseinheit, die 1793 zum Amt Hannover kam.
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