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Anwohner aus Hannover kämpften zehn Jahre für Fußweg

Bothfeld Anwohner aus Hannover kämpften zehn Jahre für Fußweg

Im jahrelangen Streit um die Fertigstellung der Gebrüder-Hartmann-Straße in Bothfeld haben die Anwohner jetzt ein erstes Etappenziel erreicht: Mit dem Bau des Fußwegs wird begonnen.

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In der Gebrüder-Hartmann-Straße haben die Bauarbeiten bereits begonnen.

Quelle: Hagemann

Im jahrelangen Streit um die Fertigstellung der Gebrüder-Hartmann-Straße in Bothfeld haben die Anwohner ein erstes Etappenziel erreicht: Die Nebenanlagen des Areals zwischen Sutelstraße und Im Heidkampe, also Fußweg und Parkbereich, sollen im Juni fertiggestellt sein. Als Bauzeit sind zwei Wochen veranschlagt. Die Bauarbeiten haben bereits begonnen. „Stetes Nachfragen und am Ballbleiben hat letztendlich zum Erfolg geführt“, sagt Jens-Michael Emmelmann, Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes Bothfeld-Vahrenheide, der selbst in der Straße wohnt. „Somit haben es Anwohner leichter, tägliche Wege zurückzulegen und müssen nicht ständig eine stark frequentierte Straße überqueren oder Pfützen und Schlamm ausweichen.“

Seit mehr als zehn Jahren warten die Bothfelder in der Gebrüder-Hartmann-Straße auf die Fertigstellung. 600 000 Euro hatten die Anlieger für den Ausbau von Straßen und Nebenanlagen bezahlt. Aber noch immer fehlten die letzte Asphaltschicht sowie Gehwege und Parkbereiche am südlichen Ende der Straße kurz vor dem Übergang in die Adolf-Emmelmann-Straße. Während auf der linken Seite Fußweg und Parkbereich sauber gepflastert sind, stehen auf der rechten Seite auf dem noch freien, unbebauten Gelände Bauzäune. Davor fehlten bislang Fußweg und Straßendecke, stattdessen haben Anwohner hier bei Regen mit großen Pfützen und Schlammlöchern zu kämpfen. „Für diese unfertige Baustelle hat in Bothfeld keiner mehr Verständnis“, hatte Emmelmann bereits vor neun Monaten geklagt und sich bei der Stadt weiter um die Fertigstellung der Straße bemüht.

Bei der Stadt hieß es damals, dass Straßendecke, Bordsteinkanten und Gehwegbeläge erst dann erledigt würden, wenn die schweren Baufahrzeuge abgerückt seien und das letzte Grundstück bebaut wäre. Sonst würde der Schwerlastverkehr die gerade fertiggestellten Flächen zerstören. Doch noch immer ist das Grundstück am Beginn der Straße mitsamt der vorgelagerten Straßenflächen unbebaut. „Es ist zwar schön, dass der Fußweg jetzt fertig gestellt wird, aber das war lange überfällig und ist immer noch viel zu wenig“, sagt Emmelmann.

Wann sich etwas auf diesem letzten freien Grundstück tut, ist weiter ungewiss. Solange die Straße nicht vollkommen bebaut ist, wird wohl auch die letzte Asphaltschicht noch nicht aufgetragen werden. „Hoffentlich wird die Fahrbahn nicht erst im Rahmen der ersten Straßenerneuerungsarbeiten fertiggestellt, deren Kosten dann satzungsgemäß den Anliegern weiterberechnet werden“, hofft Emmelmann und schimpft: „Man will uns hoffentlich nicht wieder einmal für dumm verkaufen.“ Es sei blanker Hohn, dass die Asphaltschicht dann wohl erst in ein paar Jahren aufgetragen werde. „Es gibt jetzt eine Baustelle und wird dann noch einmal eine geben. Das ist eine große Belastung für die Anwohner.“

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