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Anwohner fordern Beleuchtung für Fußweg

Groß-Buchholz Anwohner fordern Beleuchtung für Fußweg

Am viel genutzten Fußweg zwischen der Pinkenburger Straße und der Buchnerstraße könnten Straßenlaternen für mehr Sicherheit sorgen. Der Bezirksrat unterstützt die Forderung der Anwohner, sieht aber wenig Chancen für die Genehmigung der Wegbeleuchtung.

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Nachts bleibt der Weg durchs Grün dunkel: Der Verbindungsweg zwischen der Pinkenburger Straße und der Buchnerstraße ist größtenteils unbeleuchtet.

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Groß-Buchholz. Zwischen der Pinkenburger Straße und der Buchnerstraße in Groß-Buchholz verläuft ein Fuß- und Radweg, der über keine Straßenlaternen verfügt. Das soll sich ändern, findet der Bezirksrat Buchholz-Kleefeld. Deshalb beauftragte er in seiner jüngsten Sitzung die Verwaltung mit der Beleuchtung des Weges. Ein entsprechender Antrag der CDU-Fraktion wurde einstimmig angenommen. Dennoch gibt es laut Bezirksbürgermeister Georg Fischer (SPD) wenig Hoffnung, dass die Verwaltung dem Auftrag auch folgen wird.

Schon zu Beginn der Sitzung plädierte ein Bürger in der Einwohnerfragestunde für die Beleuchtung des Weges: „Ich wohne seit mehr als 20 Jahren im Roderbruch und nutze diesen Weg wie viele andere auch“, sagte er. Weil das Roderbruch-Viertel gastronomisch unterversorgt sei, sei er auf den Verbindungsweg nach Groß-Buchholz angewiesen. Dieser sei aber auf rund 300 Metern nicht beleuchtet. „Ich finde, das ist ein unhaltbarer Zustand“, kritisierte der Anwohner.

CDU-Bezirksratsherr Maximilian Oppelt nannte noch ein weiteres Argument für die Aufstellung von Laternen: „Die Beleuchtung würde in jedem Fall das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürger stärken, aber darüber hinaus auch die tatsächliche Sicherheit deutlich verbessern“, sagte er.

Obwohl sich der Bezirksrat geschlossen hinter die Installation einer Beleuchtung stellte, machte der Bezirksbürgermeister den anwesenden Anwohnern wenig Hoffnung. „Versprechen Sie sich nicht allzu viel. Wir haben die Beleuchtung des Weges im Bezirksrat schon wiederholt beantragt“, sagte Fischer in Richtung der Zuschauer. Der erste Antrag sei bereits 1995 gestellt worden. Die Stadtverwaltung habe die Wegbeleuchtung jedoch stets abgelehnt, weil sie in Grünzugen keine neue Laternen aufstellen wolle, sagte der Bezirksbürgermeister.

Christian Link

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