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Bäcker Behnecke macht die besten Brötchen

Groß-Buchholz Bäcker Behnecke macht die besten Brötchen

Michael Rupp ist Direktor des Fünf-Sterne-Hotels Luisenhof und hat viele Länder gesehen. Doch nirgends seien die Brötchen so gut wie in seiner Lieblingsbäckerei am Groß-Buchholzer Kirchweg, sagt er.

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Wochenendbrötchen vom Lieblingsbäcker: Michael Rupp lässt sich von Seniorchefin Renate Behnecke die große Tüte über den Tresen reichen.

Quelle: Alexander Körner

Hannover. Er hat seine Frühstücksbrötchen schon in London, Paris und New York beim Bäcker gekauft, auf den Bahamas oder in Hong Kong. Doch Michael Rupp, Direktor von Kastens Hotel Luisenhof, ist überzeugt davon, dass es die besten Brötchen überhaupt bei Bäcker Behnecke an der Ecke von Groß-Buchholzer Kirchweg und Hesemannstraße gibt. Der Chef von Hannovers einzigem Fünf-Sterne-Haus in der Luisenstraße ist viel herumgekommen im Lauf seiner Karriere in der Hotellerie, doch seit nun schon 16 Jahren ist er in Groß-Buchholz zu Hause. Und seitdem stellt sich Rupp jeden Sonnabend in die Schlage vor Behneckes Tresen, um eine große Tüte mit frischen Brötchen fürs Wochenende zu holen.

Am Frühstückstisch freuen sich dann Rupps Frau und die beiden Töchter Maylin (17) und Marielle (13) darüber - mindestens. „Oft ist auch der Freund meiner älteren Tochter oder eine Freundin dabei“, erzählt der 55-Jährige, der stets gleich auf Vorrat kauft. „Sonntag backen wir die Brötchen auf“, sagt er. „Da hat Bäcker Behnecke leider nicht geöffnet.“ In mittlerweile sechster Generation wird der Betrieb von Bastian Behnecke und seiner Frau Anke geführt. Seniorchefin Renate Behnecke ist auch immer mal wieder in der Bäckerei mit angeschlossenem Café anzutreffen, die seit 30 Jahren am Groß-Buchholzer Kirchweg zu finden ist und vorher in Linden ansässig war.

„Hier wird alles noch in der eigenen Backstube selbst gemacht“, schwärmt Rupp. Neben der Qualität der Backwaren schätzt er auch den sonnabendlichen Plausch mit Familie Behnecke und den Kunden. Bezirksbürgermeister Henning Hofmann trifft er oft beim Brötchenholen, auch seinen Nachbarn aus der Straße An der Silberkuhle begegnet er regelmäßig am Tresen. Mit dem Groß-Buchholzer Kirchweg verbindet Rupp aber nicht allein seine Lieblingsbäckerei. „Meine Töchter sind nacheinander hier in die Grundschule gegangen.“ Zudem gebe es entlang der Straße sehr gute Restaurants wie das australische „Outbax Spirit“ oder das italienische „Gallo Nero“.

Als Rupp vor 16 Jahren von seiner letzten Auslandsstation in Portugal kommend mit seiner Frau und der ersten Tochter in Groß-Buchholz landete, kannte er Hannover noch nicht. „Wir wussten nicht, was uns erwartet.“ Doch der Stadtteil erwies sich für ihn schnell als Volltreffer. In seinem Einfamilienhaus mit Blick auf den Mittellandkanal fühlt der Hotelchef sich rundum wohl. „Ich habe tolle Orte auf der Welt gesehen. Doch wenn man Familie hat, muss man auch mal wo ankommen.

Rupp mag es, den Schiffen auf dem Mittellandkanal zuzuschauen, dort zu joggen oder mit Hund Nash, einem Australian Shepherd, spazieren zu gehen. Groß-Buchholz biete Ruhe und Beschaulichkeit im alten Dorfkern ebenso wie eine gute Verkehrsanbindung ans Zentrum, sagt Rupp. Auch dem Großbauprojekt auf dem Gelände des Oststadtkrankenhauses blickt er gespannt entgegen. Das werde einiges im Stadtteil verändern. Behneckes Brötchen aber haben Bestand.

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