Mit der Sanierung soll das häufige Austrocknen verhindert werden, unter dem zahlreiche Tiere leiden und das weder optisch noch geruchstechnisch angenehm für Passanten ist. Bis die Arbeiten starten, wird es aber noch bis zum Spätsommer dauern.
Immer wieder ist der Teich in der Vergangenheit in den Sommermonaten trocken gefallen. Künftig wird das Wasser noch knapper. Wurde bisher aus dem Zoo gereinigtes Abwasser in die Eilenriede gepumpt, wird der Tierpark mit der Inbetriebnahme der Alaskalandschaft Yukon Bay fast das gesamte Wasser in einem geschlossenen Kreislauf wiederverwenden. Die Stadt hat deshalb auf massiven und langjährigen Druck von Spaziergängern und aus der Kommunalpolitik reagiert und Geld für ein Sanierungsprojekt bereitgestellt. Es hatte eigentlich bereits im vergangenen Jahr mit der Entschlammung starten sollen, soll aber nun ab August 2010 komplett durchgezogen werden.
Insgesamt soll das Projekt 65.000 Euro kosten, die Arbeiten werden bis voraussichtlich Oktober dieses Jahres dauern. Zunächst wird der Teich entschlammt, dann wird der Grund auf einer Fläche von 1200 Quadratmetern mit Ton und Schotter versiegelt. Die Fachleute aus dem Grünflächenamt hoffen, dass das Wasser dadurch auch in heißen Sommern länger im Teich gehalten wird und nicht so schnell versickert. Die Wassertiefe soll dann gut 1,40 Meter betragen. Die Zeitspanne August bis Oktober sei „in Kenntnis der Grundwasserstände“ gewählt worden, teilt die Stadtverwaltung auf die CDU-Anfrage hin mit, weil davon auszugehen sei, „dass in diesen Monaten das Grundwasser auf den niedrigsten Stand im Jahresverlauf abgesunken ist, sodass bestmögliche Arbeitsbedingungen für eine Teichsanierung gegeben“ seien.
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Kommentare
Ententeich Bornum – 20.05.10
Das nächste mal sollten sie seinen Volksnamen geben."Ententeich am Steinbock" das kennt jeder Eilenriedefan.Das Wasser Problem besteht seit den U-Bahnbau.Durch das extreme abpumpen von Grundwasser wurde die Eilenriede mit trocken gelegt.Durch große Pipeline versuchte man das Wasser zurück zuführen.Dieses gelang nur Puntuell und hatte auch eine Kontermination durch Baustellenabwässer zur Folge.Daher wurde dieses Verfahren eingestellt.Durch die Bauaktivitäten der letzten Jahrzehnte, am Rand der Eilenriede wurde der Wasserhaushalt des einstiegen Sumpfgebietes komplett verändert.Nur durch die Tieferlegung des Beckens am Steinbock ohne Erschließung einer neuen Wasserquelle wird das Problem nicht gelöst werden können.Bademeister? heinz1 – 14.05.10
Aber ist eine Wassertiefe von 1,40 m nicht gefährlich? Wenn da jemand hinein fällt? Da müssen doch Rufe nach hohen Schutzzäunen oder einem Bademeister laut werden! Ich sehe da sofortigen Handlungsbedarf durch die Stadt.Vorderer Ententeich L. Pescatore – 13.05.10
Wir wünschen allen stets eine handbreit Wasser unter den....Paddeln.