Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Ost Truck informiert über Metall- und Elektrojobs
Hannover Aus den Stadtteilen Ost Truck informiert über Metall- und Elektrojobs
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:16 16.03.2018
Der Info-Truck von NiedersachenMetall informiert Schüler an der IGS Roderbruch Quelle: Nele Schröder
Anzeige
Roderbruch

Auf dem Schulhof der IGS Roderbruch steht ein 6,50 Meter hoher LKW. Auf seiner Seite steht „Deine Chance in der Metall- und Elektroindustrie“, er ist über breite Glastüren an der Seite zu betreten. In diesem Truck hatten Schüler der IGS für vier Tage die Möglichkeit, sich über Berufaussichten in der Metall- und Elektroindustrie zu informieren. Das Ziel der Stiftung Niedersachsen Metall, der Trägerorganisation des Trucks, ist einfach: Den Ingenieursnachwuchs zu gewährleisten. Denn den naturwissenschaftlich-technischen Berufen fehlen Fachkräfte, laut einer Studie des Instituts der Wirtschaft in Köln sollen bi 2020 etwa 1,4 Millionen Fachkräfte fehlen. Diesem Schwund will die Metall- und Elektroindustrie entgegenwirken – und schickt deshalb rund zehn der sogenannten „Metalltrucks“ durch die Republik. Die IGS Roderbruch ist die erste Station des Infotrucks im Stadtgebiet Hannover. „Das hier ist die größte Schule Hannovers, deswegen halten wir den Ort als Ausgangspunkt sehr sinnvoll“, sagt Anna Noack, Bildungsreferentin der Stiftung Niedersachsen Metall. 

An den vier Tagen hatten mehr als 300 Schüler der achten und neunten Klassen der IGS die Möglichkeit, die spezifischen Arbeitsfelder in der Metall- und Elektroindustrie kennenzulernen. Dazu werden die einzelnen Klassen in einer Doppelstunde über die Berufsfelder aufgeklärt. In zwei Gruppen aufgeteilt, beschäftigt sich die eine mit praktischen Aufgaben im unteren Teil des Trucks. Im oberen Teil informiert einer der zwei zuständigen Pädagogen im Gespräch über Dinge, die bei der Berufsfindung beachtet werden müssen. „“Wir müssen hier eine gute Performance bringen, damit sich die Schüler nicht langweilen“, sagt Bildungsreferent Lutz Klemkow. „Wichtig ist aber auch, dass wir die Dinge offen und ehrlich so benennen, wie sie sind.“

Eigenarbeit bringt Spaß

Im praktische Teil haben die Schüler unter den Augen des Bildungsreferenten Ingo Hinrichsen die Möglichkeit, selbst Stromkreise herzustellen, ein Fahrstuhl-Modell zu Laufen zu bringen und eine Fräse so zu programmieren, dass sie ein Stück Metall richtig bearbeitet. „Jetzt bewegen!“, ruft ein Junge seinem Mitschüler zu, der versucht, mithilfe eines kleinen Schaltpults einen Deckel auf eine Dose zu setzen. Die Schüler finden offenbar Gefallen an den Aufgaben: An einer Station geht es darum, die richtigen Schraubenmuttern für diverse Gewinde zu finden. „Wir sind hier voll die Handwerker“, sagt eine Schülerin und lacht. 

Klemkow erzählt den Schülern im oberen Teil des Wagens in einem Gespräch von seinen eigenen Erfahrungen, erklärt Begriffe und beantwortet die Fragen der Gruppe. Auch Gehaltsratschläge kommen bei ihm nicht zu kurz: „Worauf ihr als erstes achten müsst, ist der Unterschied zwischen Brutto und Netto. Schaut euch genau an, wie viel ihr verdient.“ Und für die Mädchen in der Gruppe hat Klemkow noch einen besonderen Ratschlag: „Mädels, macht euch nicht abhängig vom Einkommen eines Mannes.“

Von Nele Schröder

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Seit 2001 ist das Gelände der ehemaligen Freiherr-von-Fritsch-Kaserne verlassen. Dort soll nun eine Wohnsiedlung mit 575 Wohneinheiten, zwei Kitas und Einzelhandel entstehen. Die Bauarbeiten sollen im kommenden Jahr beginnen. 

15.03.2018

Die Walderseegemeinde bietet im Rahmen von „ERlebt“ Mitmach-Führungen zum Thema Jesus an. Mit 19 authentischen Erzählern schlüpfen die Besucher noch bis Ostersonntag in eine vergangene Welt in Jerusalem. 

13.03.2018

Leiter und Leiterinnen von Kindertagesstätten in Moskau haben die AWO Kita Kapellenbrink in Groß-Buchholz besucht. Dabei informierten sie sich über die Kinderbetreuung in Deutschland und stellten diverse Fragen.

12.03.2018
Anzeige