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Johanniter unterstützen Grundschule in Groß-Buchholz

Ganztagsschule Johanniter unterstützen Grundschule in Groß-Buchholz

Nach den Sommerferien startet in der Grundschule am Groß-Buchholzer Kirchweg der Ganztagsbetrieb. Die Betreuung der Kinder am Nachmittag übernehmen die Johanniter.

Groß-Buchholz. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren: Nach den Sommerferien soll die Grundschule am Groß-Buchholzer Kirchweg zur Ganztagseinrichtung werden. Seit der vergangenen Woche stehen die Johanniter als Kooperationspartner für die außerschulische Betreuung fest. Jede offene Ganztagsschule arbeitet mit einer Partnerorganisation zusammen, um die Beaufsichtigung der Kinder zu gewährleisten. Die Schule aus Groß-Buchholz rechnet derzeit mit rund 120 Kindern, die täglich bis 16 Uhr an Arbeitsgemeinschaften oder Sportveranstaltungen teilnehmen möchten.

Noch vor wenigen Wochen gab es Zweifel, ob die Schule schon bereit für den Start eines Betreuungsprogramms an fünf Tagen pro Woche ist. Hinzu kommen die seit zwei Jahren andauernden Sanierungsarbeiten, deren Ende mehrfach verschoben wurde. „Das meiste wird im Sommer fertig“, erklärte dazu Elternvertreter Wolf Grütter, der in einer Steuerungsgruppe für die Ganztagsschule mitarbeitet. Die Mütter und Väter hätten auf den längst geplanten Start noch in diesem Jahr gepocht. „Vor allem berufstätige Eltern brauchen diese Betreuung“, sagte Grütter. Inzwischen seien viele Weichen gestellt; wie das Nachmittagsprogramm mit den Honorarkräften im Detail aussehen soll, will man in den kommenden Wochen festlegen.

Die Grundschule bekommt eine Mensa für ihre rund 400 Schüler – eine der baulichen Voraussetzungen für den Ganztagsbetrieb. Ein Caterer wird das Essen liefern. Ursprünglich hatte die Runderneuerung des Schulgebäudes schon im vorigen Jahr vollendet sein sollen (der Stadt-Anzeiger berichtete). Wegen später entdeckter Mängel in der Bausubstanz und Lieferengpässen bei der Materialversorgung verschob die Bauverwaltung das Ende zunächst auf März dieses Jahres, dann in den Sommer. Rund 6,15 Millionen Euro kostet die Sanierung insgesamt.

Marcel Schwarzenberger

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