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Ost Klatschmohn-Festival feiert Geburtstag am Kröpcke
Hannover Aus den Stadtteilen Ost Klatschmohn-Festival feiert Geburtstag am Kröpcke
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00:16 13.06.2018
Das Klatschmohn-Festival feiert sein 20-jähriges Bestehen mit einer lautstarken Auftaktveranstaltung am Kröpcke. Quelle: Florian Petrow
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Oststadt/Mitte

Gaby Grest gibt noch letzte Anweisungen. „Ihr trommelt gleich zu dem Rhythmen von dem Satz Jetzt geht´s wieder los, na klar“, erklärt die Leiterin des großen Trommelwirbels den rund 200 Trommeln auf dem Kröpcke. Dann gibt Grest das Startsignal und die Musiker, überwiegend Kinder mit und ohne Behinderung, schlagen rhythmisch auf ihre Trommeln. Lautstark ist der Trommelwirbel zum 20-jährigen Jubiläum des Klatschmohn-Festivals, das vom Montag, 11. bis zum Mittwoch, 13. Juni im Kulturzentrum Pavillion, Lister Meile 4, stattfindet. „Wir wollten mit der Auftaktveranstaltung viele Leute erreichen und Aufmerksamkeit schaffen“, erzählt Anja Neideck, Projektleiterin des Klatschmohn-Festivals. Die Initiatoren des großen Trommelwirbels für den Auftakt zu gewinnen, sei laut ihr leicht gewesen. „Die haben schon andere Projekte im Rahmen von Klatschmohn angeboten“, erklärt Neideck die Zusammenarbeit.

Unter dem Thema „Zum Glück!“ steht das Jubiläum des inklusiven Theaterfestivals Klatschmohn. Schwarzlicht- und Schattentheater, Bands, Tänzer oder Kunstausstellungen – das Klatschmohn wirbt mit Vielseitigkeit, Abwechslung und Inklusion. Daher habe man sich dazu entschieden, den letzten Festivaltag noch offener mit Gebärdensprachdolmetscher zu gestalten. „Wir wollen in diesem Jahr versuchen noch mehr Menschen zu erreihen, vor allem noch Inklusiver zu sein“, sagt die Projektleiterin. Auch das Klatschmohnlied wurde daher in Gebärdensprache übersetzt.

Programm für die ganze Familie

Insgesamt treten 28 Gruppen an den drei Tagen von 9.30 bis 12.30 Uhr und von 19 bis 21 Uhr auf, die meisten aus Niedersachsen. Das Vormittagsprogramm richtet sich vorwiegend an Kinder, da in den Pausen ein Bewegungs-, Schmink-, sowie Bastelprogramm angeboten wird. Die Besonderheit in diesem Jahr ist am 13. Juni das Schwarzlicht-Tanz-Theaterstück „Auf der Suche nach dem Glück“ von einer Gehörlosenschule aus Sibiu, Rumänien und der Niebelungen-Schule aus Braunschweig.

Neideck wünscht sich für die Zukunft, dass das Klatschmohn nicht mehr als inklusiv betitelt werden muss, sondern es einfach normal ist ein Festival zu betreiben, wo Behinderte und Nichtbehinderte zusammenarbeiten. „Dafür muss sich aber noch ein bisschen was tun“, appelliert sie.

Das gesamte Festivalprogramm gibt es hier. Der Eintritt kostet 7 Euro, ermäßigt 4 Euro. Karten gibt es unter Telefon (05 11) 2 35 55 50 oder nach einer E-Mail an info@pavillon-hannover.de.

Von Laura Ebeling

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